Dokumentation & Slides des Atelierprojektes „Openness Makes The World Go Round“ an der Hochschule der bildenden Künste Saarbrücken (HBKsaar) von Gastprof. Lars Zimmermann, Sommersemester 2019. 

Web-URL: opencircularity.info/hbksaar-3

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Termine

Termin 1, (16 April): Circular Design, eine Einführung

Termin 2, (23. April): Recherche-Präsentation und Ausstellungsentwicklung

Termin 3, (30. April): Ausstellungsaufbau und Festlegung des engeren Kursthemas

Termin 4, (7. Mai): Ausstellungsdokumentation & erste Projektideen

Termin 5, (14. Mai): Projektfortschritte & Input: „Schutzrechte und offene Lizenzen“

Termin 6, (28. Mai): Projektfortschritte & Input: „tba“

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Gemeinsame Dokumente & Inputs

Erstellte und gemeinsam genutzte Pads und Ordner in chronologischer Reihenfolge:


 

Termin 1

Circular Design, Eine Einführung

16. April 2019

1 Begrüßung & Vorstellung

Hi, wer bin ich? Lars Zimmermann.De, Mifactori.De und mehr.

Wer seid ihr? Was studiert ihr? Was interessiert euch? Was erwartet ihr hier von diesem Kurs? Wofür seid ihr hier?

 

2 Orga & Kursübersicht

Was passiert wann und wo?

Termine & Inhalte

  • Termin 1, 16. April: Einführungsvorlesung „Open Circularity“ (siehe unten) und Verteilung von Rechercheaufgaben.
  • Termin 2, 23. April: Recherchepräsentation und Konzeption der ersten Kurzausstellung zu Circular Design Strategies
  • Termin 3, 30. April: Aufbau und Eröffnung der gemeinsamen Ausstellung. Danach gemeinsame Festlegung unseres Fokus für die folgenden Wochen.
  • Termin 4, 7. Mail: Plenum mit Vorstellung eurer Projektideen für die folgenden Wochen

Danach weiterhin jede Woche Plenum und/oder Einzelkonsultationen. Bei Bedarf auch mal außerhalb der Reihe per Skype.

Am Semesterende eine gemeinsame Ausstellung der Ergebnisse (Datum wird noch festgelegt) sowie ggf. „Prüfungen“ (muss ich noch abklären).

Drei Terminänderungen im Juni

Kommunikation

Wie kommunizieren wir? Meine Vorschläge:

  • Plenum, ist der Hauptort für den Austausch.
  • Email, z.B. zum Verabreden von Einzelterminen. Wer mir noch keine Mail geschrieben hat: Bitte noch kurz nachholen mit dem Kurstitel im Betreff (lars@opencircularity.info). Ich reagiere auf Mails innerhalb von 3-4 Tagen, bitte einplanen. Im Notfall geht auch ein Text aufs Telefon oder auch mal ein Anruf. 
  • Pad, ich hab ein Pad für den Kurs aufgesetzt. Darin können wir z.B. Links teilen und sammeln. Mal schauen, ob das nützlich ist.
  • Links, Insofern ihr einverstanden seid, würden wir eure Projektergebnisse und ggf. auch Zwischenrecherchen im Netz publizieren. Sucht euch dafür einen eigenen Ort (eure Website, eine Maker-Platform oder etwas anderes) und schickt mir den Link dorthin. Einverstanden? Alternativvorschläge?

Andere verwandte Kurse

Es gibt noch zwei Kurse, die mit diesem hier eng zusammenhängen und ihn ergänzen und die ich gern empfehlen möchte:

Fragen?

( … )

→ Pad

 

3 Einführung – Circular Design

→ Inhalte siehe hier

Ende

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Termin 2

Recherche-Präsentation und AusstellungsENTWICKLUNG

23. April 2019

1. Begrüßung und Überblick

Hello! We are back! Auf der Suche nach Designs, die den Anforderungen an nachhaltiges, zirkuläres Design für eine globalisierte Welt entsprechen und trotzdem schön sind.

Wir werden heute mit den Präsentationen zu den Rechercheaufgaben der letzten Woche beginnen und uns danach gemeinsam ein Konzept für unsere Pop-Up-Ausstellung überlegen, die wir hier nächste Woche aufbauen wollen.

Fragen? Probleme? Anregungen?

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2. Präsentationen & Bewertung

10:10-13:00

Wir schauen uns jetzt die Präsentationen zu euren Rechercheaufgaben zum ersten Mal an und werden die Fundstücke dabei auch immer gleich gemeinsam bewerten.

Für die Präsentation eurer 10 Lösungen habt ihr 5 Minuten! Kürzt zusammen. Konzentriert euch auf das wesentliche. Danach gehen wir noch 5 Minuten in die Bewertung.

2.1. Bewertung

Lasst uns wenigstens eine der vorgestellten Lösungen gemeinsam anschauen, besprechen und bewerten nach diesen 3 Punkten.

I. Nachhaltigkeit?

Ist das nachhaltig? Welche positiven Argumente für und welche kritischen Fragen zu den Lösungen können wir zusammentragen? Wie nachhaltig schätzen wir die Lösung ein? Nachhaltigkeit ist komplex! Es gibt viele Dimensionen zu beachten. Welche?

II. Global Scale?

Unsere 5 Tätigkeiten Repair, → Reuse, → Refurbish, → Recycle, → Reduce … Wir stellen uns vier Menschen vor an verschiedenen Orten und einen Zeitrahmen. Können alle vier in 25 Jahren noch mit der Lösung weiterarbeiten in ihrem lokalen Kontext im Sinne unserer 5 Tätigkeiten? Und falls es es uns kaum möglich erscheint, fragen wir uns, wie es doch möglich gemacht werden könnte. Und wie realistisch bzw. umsetzbar uns dieser Weg erscheint?

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BAI
China, Medium Sized City

 

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Australia, Small Town

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Africa, Village

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PETER
Germany, Saarbrücken

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III. Schön?

Wir schauen uns an, ob wir das schön finden. Wenn es nicht schön ist, können wir es durch einen kleinen Eingriff, der die Funktion nicht weiter beeinträchtigt, schön machen?
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2.2 Präsentationen:

Links übers Pad schicken bitte. Zeit pro Präsentation: 5 Minuten Vorstellung der Lösungen. 5 Minuten Diskussion eines Beispiels.


Recyclable Materials

Link: none

Local Materials

Link: → Pad | Mirror .html | Mirror .pdf 

Design For Durability

Link: →  Präsentation PDF

Open Source/DIY Projects

Link: → Präsentation PDF

Simplicity

Link: →  Präsentation 1 PDF | → Präsentation 2 PDF

Modularity

Link: → Pad | Mirror .html | Mirror .pdf 

Standards

Link: none

Substitute or Avoid

Link: → Pad | Mirror .html | Mirror .pdf 

Structural Support for Biosphere

Link: → Pad (broken) | Mirror .html | Mirror .pdf 


 

3. Pop-Up-Ausstellungsdesign

13:30 – 16:00

Nächste Woche wollen wir in den ersten 2 Stunden hier gemeinsam eine Pop-Up-Ausstellung aufbauen und dann eröffnen. Die Ausstellung soll unsere Recherche präsentieren, und vielleicht auch unsere Ziele vermitteln: Openness und Circularity. Sie soll für ca. 1 Woche stehen.

Ort? Im IPZ oder Studio Mark Braun, Foyer, in der Küche? Vielleicht etwas nicht zu invasives (Eine Ausstellung in der Küche, die die Küchennutzung nicht behindert …). Was ist möglich oder wollen wir möglich machen? Das ist Teil eures Konzeptes.
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3.1. Konzeptentwicklung

13:30-14:30

Arbeitsaufgabe: Findet euch in Teams zusammen und entwickelt ein Ausstellungskonzept für uns! Ihr habt eine Stunde Zeit, euch ein Konzept zu überlegen. Dann kommen wir zusammen, wir präsentieren und entscheiden gemeinsam, was wir machen wollen. Das sollte euer Konzept erfüllen:

I. Selbst nachhaltig sein

Bilder auf hochwertigem Papier in Hochglanz ausdrucken oder spezielle Schilder 3D zu drucken oder ähnliches sind eher nicht die Ideen, nach denen wir hier direkt suchen. Schaut auf unsere Circular Design Prinzipien und denkt z.B. eher in Richtung Hacking oder Pre-Use (Bottle Lab-Beispiel). Können wir mit etwas arbeiten, was schon da ist? Oder können wir etwas anschaffen, was hinterher sehr gut weiterverwendet werden wird (nicht nur theoretisch kann). Im Idealfall produziert unsere Ausstellung keinen Müll. Wir haben auch etwas Budget, um etwas anzuschaffen, wenn uns die Anschaffung wie eine gute Investition erscheint.

Kreide auf den Boden/Ein Schild am Eingang mit nem QR Code zu einem Pad mit Infos und Links / Ausstellungsobjekte zwischen Infrastrukturobjekte klemmenklemmen uvm. 

II. Exhibition as an open Platform

Interne Kollaboration: Plant und organisiert unsere interne Kollaboration. Wie fügt sich alles zusammen? Also z.B., was bringt jede*r mit? Welche Aufgaben gibt es? Wie werden sie verteilt? Wie tragen alle bei? Welche Hausaufgaben nimmt jede*r mit? Lässt sich das so organisieren, dass es dezentral entsteht und dabei trotzdem ein einheitliches ästhetisches Erlebnis entsteht?

Externe Kollaboration (Kür): Lässt sich diese offene Plattform sogar öffnen? Ist die Ausstellung vielleicht selbsterklärend und lädt Besuchende ein, selbstständig etwas hinzuzufügen (z.B. auch über einen Contribution Guide)? Das wäre die Kür. Ist kein „Must Have“, eher ein „Nice To Have“.

III. Inhaltliches Konzept

Was wird ausgestellt? Was soll vermittelt werden? Wie arbeiten wir mit unseren Rechercheergebnissen in der Ausstellung? Was können wir mit der Ausstellung für unseren Kurs erreichen? Wie bekommen wir Aufmerksamkeit oder Inputs oder Möglichkeiten?
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3.2. Konzeptpräsentation, -auswahl & -verfeinerung

14:30-16:00

Schauen wir uns die Konzepte an. Danach entscheiden wir uns für unser gemeinsames Konzept und verbessern es noch. Was stimmt noch nicht ganz? Können wir Bausteine aus anderen Konzepten einsetzen? Dann planen wir das aus für nächste Woche, erstellen eine To-Do-Liste und verteilen Aufgaben. Lead und Moderation dafür gehen an die Erfinder*innen des ausgewählten Konzeptes.

Weiß am Ende jede*r, was zu tun ist?


DOKU:  _

Wir haben 3 verschiedene Konzepte gehört. Danach gingen wir in die Diskussion und den gemeinsamen Feinschliff:

Worin wird ausgestellt? Wir haben noch eine kleine Übung eingeschoben: Jede*r hat wiederlösbare Verbinder bekommen (eine Art wiederlösbare Alternative zu Kabelbindern) zusammen mit der Aufgabe, daraus in 5 Minuten in der Uni ein Stück Ausstellungsinfrastruktur zu bauen aus herumstehenden Dingen (Pre-Use-Style). Die Experimente sahen interessant aus. Wir haben beschlossen, nächste Woche mit einer noch größeren Auswahl an Verbindern noch eine weitere Stunde zu experimentieren und dann eine Entscheidung zu fällen.

Wie stellen wir Text dar? Die Diskussion zur Darstellung von Text endete damit, dass wir die Texte auf die großen Fensterscheiben der Uni schreiben wollen mit einer nachhaltigen, wiederabwaschbaren Lösung (z.B. aus Buttermilch). Es gab eine Reihe von Ideen dafür. Drei Studentinnen haben die Hausaufgabe mit nach Hause genommen, eine Lösung für die nächste Woche auszuexperimentieren und mitzubringen.

Welche Texte sollen erscheinen? Wir haben das Texten auf nächste Woche verschoben.

Wo sollen die Texte stehen? Ein Teil wie oben beschrieben soll auf den Scheiben stehen, ein weiterer Teil online, wahrscheinlich in einem Pad. Der Link dorthin kann z.B. via QR-Code oder Schrift auf den Fenstern geteilt werden.

Was wird ausgestellt? Die Idee war, zu jeder Design-Strategie (siehe erste Sitzung), mindestens einen Gegenstand mit einer kurzen Erklärung des Gegenstandes und der damit illustrierten Strategie auszustellen. Wir haben gemeinsam beschlossen, welche Gegenstände das sein sollen, und zugeteilt, wer davon was für nächste Woche besorgt.

Wie bewerben wir alles in der Uni? Ein Student hat die Aufgabe bekommen, dafür ein nachhaltiges Konzept zu machen: Wie können wir das z.B. ohne Druck und Papier lösen? Welche Guerilla-Kommunikationstechniken gibt es und wie können wir sie nachhaltig abwandeln, um auf unsere Ausstellung hinzuweisen?

Damit hatten wir alles zusammen für die nächste Woche.


 

4. Ausblick nächste Woche

  • 10:00-13:00 Aufbau Ausstellung
  • 14:00-16:00 Danach gehen wir durch unsere eigene Ausstellung und bestimmen, was uns für den weiteren Verlauf des Semesters am meisten interessiert und was wir genau versuchen wollen in unseren Entwurfsprojekten.

Ende

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Termin 3

Ausstellungsbau und Fokus-festlegung

30. April 2019

Hi. Nous sommes de retour!

Heute bauen wir unsere Ausstellung auf und legen danach gemeinsam fest, wie es thematisch weitergehen wird im Kurs.

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1. Ausstellung

10:00-13:00

Schritt für Schritt:

I. Materialschau

  • Vorstellung der Lösung für das Beschreiben der Fenster (Leonie, Emma, Mercedes)
  • Schau unserer mitgebrachten Ausstellungsgegenstände
  • Fehlende Präsentation(en) zu recycelbaren Materialien und Standards
  • Vorstellung unserer Werbeidee (Mirko)

II: Ausstellungsinfrastruktur

  • Schau unserer mitgebrachten Verbinder
  • Eine Stunde HBK-Hacking mit unseren Verbindern („Infrastrukturentwicklung“)
  • Gruppendiskussion und finale Auswahl der Infrastruktur

III. Texte

  • Diskussion: Was für Texte brauchen wir? Wo sollen sie stehen? Lässt sich alles interaktiv(er) gestalten?
  • Aufgabenverteilung und gemeinsames Schreiben der Texte und
  • Anlegen des Pads (oder der Alternativ-Lösung dafür)

IV Finalisierung

  • Finaler Aufbau der Ausstellung
  • Reflexion (s.u.)
  • Eröffnung

REFLEXION 1 

Die Ästhetik der Ausstellung ist (vermutlich) anders, als ihr sie kennt. Ungewohnt und vielleicht fühlt ihr euch damit sogar ein bisschen unwohl. Aber genau darum geht es! Es sieht anders aus, denn es funktioniert anders. Es ist vollständig auseinandernehmbar. Nichts wandert in den Müll. Und alle können direkt sehen, wie es gemacht ist und es umbauen oder nachbauen. Das ist gemeint damit, dass wir uns auf die Suche nach einer neuen Ästhetik begeben. (Siehe Prelude aus Veranstaltung 1). Die Ästhetik des Bauhauses entstand, weil die Designs auf die Anforderungen der industriellen Produktion reagieren mussten. Unsere Ästhetik entsteht, weil die Designs auf die Anforderungen nachhaltigen Umgangs mit den Produkten auf einem globalisierten Planeten reagieren müssen. Wie können sie überall repariert, umgenutzt, aufbereitet und recycelt werden? Wir haben hier ein Spur mit unserer Ausstellung.

Wir müssen uns von der Idee verabschieden, dass nachhaltige Produkte genauso aussehen werden und genauso zu nutzen sein werden, wie die heutigen. Seid radikal. Denkt es von der Funktionalität her neu, denkt die Dinge interaktiv. Eine Zahnbürste muss nicht nur die Zähne sauber machen, sondern auch repairable, reusable, refurbishable, recyclable sein. Sie muss alle diese Handlungen unterstützen.

Kann man einen Staubsauger aus Duplo bauen, oder eine Open Source-Waschmaschine, die man als Kunde wie bei IKEA selbst zusammenbaut, damit man sie hinterher reparieren kann; oder eine Modulare Zahnbürste mit einem universal wiederverwendbaren Griff (= open platform), auf den man verschiedene Köpfe stecken kann? Usw. 


REFLEXION 2

Wie schneidet unser Ausstellungsdesign ab in unseren 3 Bewertungsdimensionen (siehe oben Veranstaltung 2):

  • Nachhaltigkeit (jenseits von reduce, repair, reuse, refurbish & recycle)
  • Global Scale
  • Schönheit

– Pause –

 

2. Kurs-Thema

14:00-16:00

Unsere Kurs-Oberfrage bleibt gleich:


Wir wollen Produkte oder Lösungen schaffen und die Kommunikation dafür, die nachhaltig und zirkulär sind, indem sie Repair, Reuse, Refurbish, Recycle (und evtl. Reduce) überall auf einem globalisierten Planeten auch nach langer Zeit noch ermöglichen.

Lösung X in 25 Jahren bei:

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BAI
China, Medium Sized City

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Africa, Village

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IRA
Australia, Small Town

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PETER
Germany, Saarbrücken


Aber die Frage ist, wollen wir unserem Kurs ein engeres Thema geben für unsere Gestaltungsprojekte, einen bestimmten Bereich auf den wir uns alle konzentrieren? Worauf habt ihr Lust? Habt ihr schon Ideen, die ihr verfolgen wollt? Was würdet ihr gerne machen, oder sehen? Womit könnten wir – gern auch aktivistisch gedacht – am meisten Wirkung entfalten z.B. hier in der Uni oder gar in der Stadt? Wollen wir das?

→ Diskussion

Als Backup 4.5 Vorschläge von mir:

  • All things bathroom …
  • All things kitchen …
  • All things raising kids … Durch Circularity den Ressourcenverbrauch beim Kindergroßziehen verringern (Beispiele: Mitwachsender Stuhl (Tripp Trapp, Roba, Hauck), modulares Wickelbrett, modulares Mobile.)

oder

  • Hacking Stuff Multiuse! „Ein Hacker ist jemand, der versucht einen Weg zu finden, wie man Toast mit einer Kaffeemaschine zubereiten kann.“ Recherchiert ein Produkt, welches es schon gibt, und fügt ihm einen weiteren Nutzen hinzu. (Beispiele: Ein Stuhl, der auch Würmer züchtet. Eine Bohrmaschine, die auch Kuchen bäckt. Die Straßenbahn wird zum Postsammelsystem). Entwickelt das als marktfähiges selbst nachhaltiges Produkt.
  • Sidetrack für Medieninformatiker. Wie kann das digitale nachhaltig werden? Im Herbst gab es beispielsweise in Berlin die Konferenz „Bits & Bäume“. Diese Website zeigt, wie viel Energie Google verbraucht. Welche Nachhaltigeitsstrategien gibt es im Digitalen? Backups, Mirrors und Archive.Org. Websites gehen kaputt, weil die Technik nicht mehr unterstützt wird? Was sind stabile Techniken? Ihr könnt auch nach existierenden Open Source-Projekten suchen zum Thema Nachhaltigkeit und dort etwas beitragen. Beispiele openLCA, IPOtables

– DISKUSSION & ENTSCHEIDUNG –


DOKU:  _

Themenvorschläge der Studierenden: 

(Vorschlag L.) Projekt-Garten/Färber-Garten 

(Vorschlag M.) All things university/work

Wir haben uns für „All things university/work“ entschieden. 

Die Ausstellung ist nach Fahrplan oben entstanden. Eine Dokumentation dafür erstellen wir nächste Woche.

 

3. Ausblick & Aufgabe nächste Woche

Macht 2 oder 3 Ideen für Projekte, die ihr zu unsere Thema machen möchtet. Wir werden uns ihr wieder treffen und die Projektideen präsentieren. Ihr könnt auch jetzt schon gern in kleinen Teams arbeiten. Aber wir können die Teams auch erst nächste Woche zusammenfügen.

Ende

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Termin 4

AusstellungsDOKUMENTATION und ERSTE PROJEKTIDEEN

7. Mai 2019

Hi, 歡迎回來。

Heute werden wir unsere Ausstellung dokumentieren, danach die Projektideen anschauen und sie gemeinsam etwas voranbringen.

Arbeits-Links heute:

1. Doku-Sprint zu unserer Ausstellung!

10:00-13:00

Wie war die Ausstellung? Feedback? Geschichten, gemeinsame Begehung.

Wir werden sie heute gemeinsam dokumentiere, innerhalb von einer Stunde. In Form eines How-Tos: Die Idee ist also nicht, die Ausstellung als schön und glänzend darzustellen, sondern praktisch als Nachmachanleitung. Z.B. schreiben wir, dass wir und wie wir mit Buttermilch gearbeitet haben.

1.1 Arbeit in 3 Gruppen

Wir werden uns in 3 Gruppen aufteilen:

Ausstellungsinfrastruktur (Kürzel: „I“ für Infrastructure): Worin haben wir ausgestellt?

Inhalte (Kürzel: „C“ für Content): Was haben wir ausgestellt?

Story (Kürzel: „S“ für Story): Wie ist die Ausstellung entstanden?

Jede Gruppe bekommt eine Kamera. Wir erzählen die Ausstellung durch eine Kombination von Bild und Text. So viel Text wie nötig und so wenig wie möglich, idealerweise (fast) kein Text. Ihr dürft bis zu 7 Bilder pro Gruppe schießen. Wählt die 7 Bilder so aus, dass sie euren Content vermitteln. Rahmt die Bilder mit Text. Wie genau ihr das macht, bleibt euch überlassen. Ob ein Text und dann 7 Bilder oder ob immer ein Bild und eine Bildunterschrift sich treffen oder …

Ladet bitte eure 7 Bilder und eventuell andere zu teilende Dokumente hoch in → diesen Google Drive Ordner. Benennt sie mit eurem Gruppenbuchstaben, einer Nummer und einem Zusatznamen, der idealerweise auch eine Inhaltsangabe ist. Beispiel: „I3 – Flyer“

Den Text bitte in → dieses Pad schreiben. Und immer in Klammern angeben, wo die Bilder platziert sein sollen. Beispiel

(I3 Flyer)

Die Ausstellungsflyer. Laser-Cutting auf frischen X-Blättern. Datei-Download.

1.2 Publikation & Lizenz

Unser Kurs ist ja jetzt bereits offen dokumentiert über diese Website hier. Darüber ist auch die Doku zur Ausstellung dann erreichbar. Dann können andere sie publizieren. Eventuell werde ich sie auch publizieren auf meiner Webseite.

Dafür ist es wichtig, dass wir die Urheberrechte klar haben! Wir alle sind ja gemeinsam die Urheber der Dokumentation. Einer macht ein Bild eine andere schreibt drei Sätze Text usw. Die Doku ist aus lauter Stücken zusammengesetzt, die alle wem anders gehören. Das macht die Weiternutzung schwierig. Die beste Möglichkeit, das zu umgehen, ist wenn wir uns alle auf die selbe Lizenz einigen und zwar die:

CC0 – Universal Public Domain Dedication

Mit dieser Lizenz geben wir im Grunde alle Nutzungsrechte für unsere Werke frei. Ich würde vorschlagen, dass wir die Doku und alle Teile dafür unter dieser Lizenz zusammentragen. Ihr erklärt euch damit einverstanden, indem ihr Bilder in den Google Drive Ordner ladet und Texte ins Pad schreibt. Ihr müsst das nicht machen, kein Zwang. Aber dann packt die Sachen nicht ins Pad oder den Ordner. Dann verwenden wir sie nicht.

Wir sprechen über die Lizenzen demnächst mal etwas ausführlicher.

1.3. Abbau

Wer zuerst fertig ist, geht in den Abbau unserer Ausstellung. Lasst uns aufräumen und alles zurückpacken. Achtung! Dabei könnte noch ein guter Shot für die Infrastruktur-Gruppe und Story-Gruppe dabei sein.

1.4. Gemeinsame Doku-Präsentation

Wir schauen uns das gemeinsame Ergebnis an.

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2. Ideen-Präsentation (& Auswahl)

14:00-16:00

Ok. Stellt eure 2 bis 3 Ideen vor für Projekte hier im Kurs. Wir diskutieren die immer. Und arbeiten uns so Stück für Stück auf unsere Semesterprojekte zu.

3. Nächste Woche & danach

Nächste Woche werden wir wieder alle präsentieren. Danach werden wir in einen Zwei-Wochen-Rhythmus zwischen gemeinsamem Plenum und Einzelkonsultationen wechseln. Zwischendrin wird es von mir noch Input geben oder wir werden gemeinsame Übungen machen.

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4. Offener Markt / Offenes Atelier

16:00 – open end

Ok. Ich geh jetzt zum Zug. Aber ihr könnt gern noch hier bleiben und mit der Arbeit beginnen. Teams bilden, Ideen weiterverfolgen usw. Ich freu mich auf nächste Woche.

Ende

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Termin 5

Projektfortschritte & Input: Schutzrechte und offene Lizenzen

13. Mai 2019

Hi, bon retour parmi nous!

Heute werden wir uns die Projekt-Fortschritte ansehen und später gibt es Input zu Schutzrechten

Arbeits-Links heute

1. Orga: Termine

Termine in den kommenden Wochen:

21. Mai: Termin entfällt wegen Workshopwoche, Einzelkonsultationen tägl. hier im Büro 17:00-19:00. (Schreibt mir für Terminabsprachen.)

28. Mai: Regulärer Termin: Alle präsentieren, danach Input oder gemeinsame Übung

4. Juni: Termin entfällt, Einzelkonsultationen via appear.in (Videotelefonie) Schreibt mir wegen Terminabsprachen.

11. Juni: Regulärer Termin: Alle präsentieren, danach Input oder gemeinsame Übung

18. Juni: Termin entfällt, Einzelkonsultationen via appear.in (Videotelefonie) Schreibt mir wegen Terminabsprachen.

25. Juni: Regulärer Termin: Alle präsentieren, danach Input oder gemeinsame Übung

2. Recherchehinweise

Recherchehinweis 1: Circular Design Guide by EMF

Recherchehinweis 2: Circular Design in der Praxis, Konferenzpublikation 

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3. Projektfortschritte

OK. Wie kommt ihr voran? Jmd. etwas zu teilen per Link?

4. Input: Schutzrechte & offene Lizenzen

→ Inhalt hier

5. Ausblick nächste Woche

OK. Denkt daran. Nächste Woche ist Workshopwoche. Wir machen Einzelkonsultationen hier im Büro von 17:00-19:00. Schreibt mir vorher, wann ihr kommt. Gern auch bis 14:00 noch kurz vorher am selben Tag. Dann aber bitte aufs Telefon: 017621865009

Ich bin die ganze Woche in der Stadt und an der Uni für das Projekt „Hacking Cities vs. Climate Change“. Da gibt es noch zwei freie Plätze.

Und ich empfehle euch nochmal den Kurs meines großartigen Kollegen Sam Muirhead „Design For Participation“, der am Freitag beginnt.

Übernächste Woche dann wieder ganz regulär zum Termin hier mit Projektfortschritten bei allen.

Bis nächste Woche

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Openness Makes The World Go Round!