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Open Circularity Newsletter

Teamlabs Mifactori Presentation

Log

Link

opencircularity.info/tl

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Environmental Activist!

+ artist

activist for what?

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Sustainable Circular Economy

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Making things destroys the planet. The circular economy and circular design try to combine preservation with making.

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Collaborative Economy → Open Source Hardware

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Open Source Hardware: leverage the web, enable people to co-build their world. Democratize the making of hardware & design.

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Open Source Circular Economy!

Transparent collaboration for the development and operation of a sustainable circular economy.

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Activism

Several projects. The biggest one „The Open Source Circular Economy Days“. 

lost momentum; didn’t deliver on the promises.

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Problem: €

Activism and making money is hard to put together sustainably.

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So: A Design Studio

A design studio called Mifactori. To walk the walk and not just talk the talk.

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Mifactori & Income 

What is the studio doing & how does it generate revenue?

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Still an activist & artist by heart. I do a lot of stuff because I want to, although it is not successful or does not pay. See → SELF

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Thanks

Thanks for your attention and if you use social media feel free to follow:

Open Design & Open Source Hardware

Log

  • O3H, February 25, 2022

Link

opencircularity.info/od

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Hi,

ich bin Lars. Designer & Aktivist aus Berlin mit einem eigenen Designstudio namens Mifactori. Und ich bin schon eine ganze Weile engagiert im Bereich Open Source-Hardware.

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Open Hardware & Open Design

In den Diskussionen dazu stehen oft die frei verfügbare und kreativ nutzbare Dokumentation und die offenen Lizenzen also die rechtliche und wissenstechnische Möglichkeit, die Hardware selbst nutzen zu können zu jedwedem Zweck (inklusive kommerzielle Nutzung.)

Schauen wir mal in die Definition von Open Source Hardware – dort finden sich in Satz 1 und Satz 2 Bemerkungen genau zu diesen Dingen:

Satz 1

Satz 2

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Aber wie bin ich zur Beschäftigung mit Open Source Hardware gekommen? Mich hat vor allem auch Satz 3 der Definition interessiert. Hier wird über das Design selbst gesprochen!

Satz 3

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Was wird hier angesprochen oder versucht zu erreichen? Warum? Mit welcher Lösungsidee?

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Den Unterschied von Software und Hardware überbrücken

Das ist im Grunde der Versuch, den Unterschied von Software und Hardware zu überbrücken, um den großen Erfolg und die interessanten Möglichkeiten von Open Source-Software auch für Hardware lebendig zu machen.

So ↓ funktioniert Software, aber leider nicht Hardware.
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Die Unterschiede sind sehr groß. Hier ist mal eine Liste, die viele dieser Unterschiede auflistet und damit zeigt, wieso es so schwer ist, den Erfolg von Open Source Software nachzustellen für Open Source Hardware.

Antwort also:

Hardware entwickeln, die super leicht zu bauen ist. Lokal. Und das versucht der dritte Satz aus der Definition zu beschreiben. Wie mache ich ein Design selbst open. Und nicht nur seine Dokumentation und Nutzbarkeit in rechtlicher Sicht.

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Nachhaltiges Design!

Der Grund, warum mich das interessiert hat, ist, dass ich mich für nachhaltiges Design interessiere! Denn nachhaltiges Design steht vor den selben Problemen. Es sollte leicht verstanden und nachgebaut werden können, damit z.B. Reparatur, ReUse, ReFurbish und Recycling gelingt.

Und um das als Studio für uns auf konkrete Designanweisungen herunter zu brechen, gibt es bei uns diesen Artikel: Was ist Open Circular Design? Darin sind 9 Strategien genannt, die Open Design ausmachen bzw. Openness von Design unterstützen.

Was ist Circular Design? Das ist “Design für die Kreislaufwirtschaft”. Ein spezieller Blick auf nachhaltiges Design, der mit beachtet, dass Designs für viele und vieles (!) andere nützlich sein sollten. Alles ist und bleibt Rohstoff. Das passt auch zu Open Source-Hardware, z.B. weil die Frage nach dem Sourcing von Materialien so leichter beantwortet werden kann.

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Schauen wir mal in den Artikel und kurz in die einzelnen Strategien:

Links

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Danke 

Danke fürs Zuhören. Und falls ihr Social-Media nutzt, folgt uns dort gern.

Ein „Open Circular“ Betriebssystem für ein Haus?

Log

  • 28. Oktober, Bremerhaven, WERK.OPEN

Link

opencircularity.info/betrieb

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Hi,

Hi, ich bin Lars Zimmermann, Designer, Künstler und Aktivist. Ich führe ein Designstudio für Open Source Circular Design namens Mifactori. Und das gibt ein bisschen mein Thema hier vor. Los geht’s! 

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1. Fragen

Jonas hat mir für den Vortrag vorher ein paar Fragen genannt. 

1. Open Source Hardware und Kreislaufwirtschaft? Wie kann das geschäftlich funktionieren?

2. Circular House? Wie kann unser Haus hier die Kreislaufwirtschaft umsetzen?

3. Wie kann man Leute vor Ort für unser Circular House begeistern und darin einbinden?

4. Wissen teilen, ja, aber wie? Wie kann man freies Wissen für Kreislaufdesign online so aufbereiten und strukturieren, dass es zugänglich wird und vor allem auch bleibt?

5. “Das ist doch hässlich!” Welche Ästhetik steckt in Open Source Circular Design? Welche Schönheit (er)finden wir darin?

Super. Auf all das will ich eingehen. Dafür will ich erstmal etwas zeigen.

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2. Was ist Open Circular Design?

Ich habe zwei “Produkte” mitgebracht, anhand derer ich gleich einiges erklären will. Die baue ich ganz kurz auf.

<Designs aufbauen>

Brio-Lampe (mit Blumentopf als Fuß)

Schöneberger Hocker Upcyclingversion)

Es gibt auf der Mifactori-Webseite einen Artikel names „What Is Open Circular Design“? Der hat ein Update bekommen und damit auch eine deutsche Version mit einem neuen Visual: 
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Der Artikel beschreibt 9 Design-„Strategien“ für wirklich nachhaltiges Design bzw. Open Circular Design. Ich gehe anhand des Visuals diese Strategien mal durch. 

→ Nicht redigierte Vorabversion „Was ist Open Circular Design?“

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Erwähnen

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3. Fragen & Antworten

Ok. Mit all dem im Kopf, gehen wir nochmal in die Fragen rein.

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I. Open Source Hardware und Kreislaufwirtschaft? Wie kann das geschäftlich funktionieren?

Ich habe über Open Source-Hardware nur am Rand gesprochen, als es um Lizenzen ging. Open Source bedeutet, dass ich das Wissen hinter meinen Produkten nicht monopolisiere. Alle dürfen es frei einsetzen zu jedwedem Zweck auch kommerziell. Ich stelle sogar Dokumentation dafür zur Verfügung. 

Wie wir hier gesehen haben, hat das viele potentielle Vorteile für die Nachhaltigkeit von Produkten. Aber es wirft bei vielen Menschen auch die Frage auf, wie man ohne Monopol Geld verdienen soll. 

Das funktioniert natürlich gut. Die Frage ist immer, wie man Open Source einsetzt. Open Source ist ein Werkzeug, mit dem man Produkteigenschaften erreichen kann, die Closed Source nicht oder schwer möglich sind. Das muss man verstehen. Es gibt einen Kurs von mir, der listet erfolgreiche Beispiele von Unternehmen mit Open Source-Produkten auf und zeigt immer, wie hier Open Source als Werkzeug genutzt wird. Wir springen mal kurz in diesen Kurs. 

→ Open Source Hardware Entrepreneurship 

<runterscrollen zu „Liste mit Zielen“ und ein oder zwei Punkte erläutern.>

FAZIT: Wenn ihr ein Produkt oder Projekt aufsetzt, dass einen echten Wert schafft mit Open Source, dann sollten damit auch Einnahmen möglich sein. Wenn ihr ein crappy Fahrrad in die Welt setzt und keine Business-Skills habt, werdet ihr kein funktionierendes Geschäft damit machen. Schuld daran ist aber nicht, dass das Fahrrad Open Source ist. (Btw. da fällt mir auf, dass Fahrräder ein gutes Beispiel für Open Source-Hardware sind.) 

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II. Circular House? Wie kann unser Haus hier die Kreislaufwirtschaft umsetzen?

Ich habe heute schon viel Zeit mit Designstrategien verbracht. Die Antwort ist damit gegeben. Wenn hier etwas entsteht (also gebaut oder eingerichtet wird), dann immer versuchen, sich so stark wie möglich daran zu halten. 

Wir haben vor ein paar Jahren auch schonmal ein Poster gemacht, welches ebenfalls Hands-On-Designanweisungen auflistet. Das Poster kann man in 9 verschiedenen Sprachen hier herunterladen und frei genutzt werden. Hier ist die deutsche Version: 

Ich war vorletzte Woche in einem Haus, welches bemerkenswert zirkulär gebaut war! Ich bin mit staunenden Augen durchgelaufen und habe vom bloßen Hinsehen viel gelernt. Was habe ich zum Beispiel gesehen? 

– Das Haus war aus Betonplatten zusammengesetzt. Die Betonwände waren blank und die Platten hatten kaum Löcher. Man kann sie also wieder herauslösen und neu verbauen. Außerdem ist reiner Beton gut recycelbar! 

– Die Leitungen für Wasser und Strom verliefen über der Wand. Die Kabel waren durch Standard-Aluminiumrohre geführt, die einfach frei an der Wand saßen, so wie sie aus dem Baumarkt kamen. Kabelschächte, Wasserrohre, Lüfter – all das hing frei angeschraubt und unbehandelt herum. Man kann es wieder abmontieren und anderswo anbringen. Oder ins Recycling geben. Die Kabelschächte, Rohre, Stangen. All das bestand aus gut recycelbarem Monomaterial. 

– Die Innenwände des Gebäudes bestanden aus großen Glasplatten. Alle im selben Maß und ohne Eingriffe. Sie lassen sich direkt umsetzen oder ausbauen und woanders neu verwenden. Als Wand oder Fenster oder Bruchglas. 

– Das Geländer und die Holztreppen bestanden aus geometrischen modularen Teilen. Keine Sonderanfertigungen mit speziellen Biegungen und dergleichen. Damit kann man das auch direkt ausbauen und sortenrein neu oder anders verwenden. 

– Die ganze Architektur des Hauses war so, dass man es ohne größeren Aufwand intern schnell umbauen kann für wechselnde Nutzungen. 

KURZUM: Das Haus zerfällt in nützliche Bauteile für andere Projekte bis runter auf die Materialebene. Die Designprinzipien, die ich genannt habe, finden sich dort wieder.  

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III. Wie kann man Leute vor Ort für unser Circular House begeistern und darin einbinden?

Tja. Kreislaufwirtschaft und wirklich nachhaltiges Design sind absolute Nischenthemen. Viel Aufmerksamkeit ist hier nicht abzuholen. Aber Hoffnung, dass sich doch was tut (vor allem politisch), besteht immer. Tragt zur wachsenden Aufmerksamkeit bei, indem ihr einfach ein guter Community-Ort seid. 

– Seid offen und einladend. Macht Events und stellt eure Räume zur Verfügung für Events von anderen. Gebt Möglichkeiten und teilt Ressourcen. Communities bilden sich um Ressourcen. Und Räumlichkeiten sind eine Ressource, die immer funktioniert. 

– Versucht dem Ort eine visuelle Identität zu geben. Open Circular Design bringt eine inklusive Ästhetik mit sich. Es kann bunt sein und interessant. Gestaltet Dinge mit Spaß, ansprechend und interaktiv. „Ein Bild sagt mehr als tausend Worte.“ Anstatt Open Circular Design zu erklären, kann man es vielleicht hier einfach erleben, anfassen, bestaunen und sichtbar mitgestalten. 

– Überlegt, wen ihr ansprechen wollt und was diese Leute anzieht? Vermutlich sind es Menschen, die sich für Neues interessieren. Kommuniziert euch als Technologie- und Innovations-Ort. 

– Seid verlässlich, sauber, pünktlich und organisiert. Das schafft Vertrauen und zieht Menschen an, die gern etwas auf die Beine stellen und das auch können! Und diese Menschen ziehen wiederum mehr Menschen an. (Und Kapital und damit Möglichkeiten…)  

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Wissen teilen, ja, aber wie? Wie kann man freies Wissen für Kreislaufdesign online so aufbereiten und strukturieren, das es zugänglich wird und vor allem auch bleibt?

Ja, das ist schwer. Es gibt keinen einheitlichen oder besten Ort. Open Hardware-Projekte oder Hausprojekte nutzen verschiedenste Tools.

Webseiten, Foren (eigene oder andere), Social Media Präsenzen, Repositories (z.B. auf Git), eine Cloud, Shops, Maker-Plattformen, Apps, Videos vielleicht sogar Podcasts?

Alle haben ihre eigenen Tücken und Probleme. Ein perfektes oder richtiges Tool gibt es nicht. Zumindest kann man das nicht allgemein nennen. Hier ein paar Dinge, auf die ihr achten müsst: 

(1) Spaß an erster Stelle 

– All diese Tools machen Arbeit! Wenn man sich für eins entscheidet, dann sollte man eines nutzen, bei dem man auch Lust hat es zu füttern. Wenn man keinen Spaß dabei hat, dann wird man das auch nicht weitermachen!

– Wissen ist immer fluide. Es findet sich oft die Idee, dass man Wissen einmal anlegt und dann ist es für lange Zeit verfügbar. Das ist selten der Fall. Man ist nie oder selten zufrieden. Wissen Teilen ist ein Prozess und kein Ergebnis (darum sollte man daran Spaß haben).

– Nutzt Lösungen für eure eigene Arbeit, die ihr auch als Konsumenten nutzt. Wenn ihr selber gar nicht Instagram konsumiert, dann werdet ihr dort wahrscheinlich auch nicht den besten Content machen. Geht also nicht von imaginären Usern aus. Sondern von euch selbst. 

– Fragt euch, wofür ihr dokumentiert. Basieren die Gründe auf richtigen Annahmen und sind sie motivierend genug? 

(2) Nachhaltigkeit & Resilienz der Technik

Wie stabil ist die genutzte Lösung? 

–  Ist es eine Maker-Plattform hinter der ein StartUp steht? Dem geht vielleicht in 2 Jahren das Geld aus und die schalten die Plattform ab. (Kein hypothetischer Fall)

– Ist das eine Lösung, die von einer Person in ihrer Freizeit programmiert wird? Was ist, wenn die plötzlich Kinder bekommt und keine Zeit mehr hat?

– Ist es exotische Technik, die bald nicht mehr kompatibel ist mit neueren Entwicklungen oder keine Updates mehr erhält? Oder setzt es auf einen Stack, der wohl noch lange supported wird. Oder kann man zumindest die Daten einfach in ein neues Format konvertieren? 

– Ist es eine super coole aber schwer zu betreibende Technik und nur einer im Team hat wirklich die technische Expertise dafür? Was ist wenn diese Person aus dem Team verschwindet? Einfache Bedienbarkeit ist wichtig! 

– Liegt es auf einer fremden Plattform und ist deren Bedingungen unterworfen? Kann die einfach morgen die Regeln ändern und euren Content runterschmeißen, vergraben oder verändern?  Kann man Backups ziehen und auch wieder „einspielen“? 

– Ist das alles gut durchsuchbar, maschinenlesbar, indexierbar, editierbar? 

Kenne ich die eine perfekte Lösung oder den Sweet Spot? Nein. Man muss wohl immer Trade-Offs machen. Darum ist Spaß auch so wichtig. 

Ich nutze (und liebe) WordPress. Aber viele machen sich über die Technik (PHP) lustig. Und es ist schwer, Aufmerksamkeit für eine Webseite zu bekommen. (Eyeballs sind eher auf Plattformen.) Dafür habe ich volle Kontrolle. Und WordPress fährt 2021 42% aller Webseiten im Netz. Es wird wohl noch lange Support dafür geben (Pfadabhängigkeit). 

(3) Struktur: Modularität, Universalität, Vollständigkeit

Und es gibt auch noch Dinge zu sagen dazu, wie man das Wissen selber anlegt. Und dazu was man überhaupt dokumentiert. 

– Versucht die Designs so einfach zu machen wie nur möglich. Ein gutes Design ist manchmal so einfach, dass vielleicht ein Foto schon reicht, um zu erklären, wie es gemacht ist.

– Menschen suchen selten nach einer einzigen Quelle. Man schaut mehrere Videos und zieht sich dann dort etwas heraus. Setzt auf Konstruktionsprinzipien. Und macht die eher stark. Setzt auf Literacy (Alphabetisierung). Menschen, die etwas nachbauen können, können in der Regel auch Anpassungen und damit eigene Ergänzungen vornehmen. 

– Wichtige Bestandteile: Ein gutes Bild und eine kurze Zusammenfassung.

– Gebt klare logische Namen. Nutzt die richtigen Bezeichnungen. Nicht was cool klingt, sondern wonach Leute suchen würden. Nutzt Versionsnummern. 

– Offene Lizenzen. Ja. Klar. Wenn Menschen eure Inhalte frei nutzen und weitergeben können, dann hilft das. Setzt euch mit offenen Lizenzen auseinander. Wer dazu etwas lernen will. Hier. Oder hier.

– In der Welt von Open Source-Hardware finden sich ein paar Anleitungen dazu, wie man Open Source-Hardware richtig dokumentiert. „Was ist die Source von Hardware?“ Die Best Practices of Open Source Hardware der OSHWA geben einen Überblick. Und das Forschungsprojekt OPEN! hat ein Open-O-Meter erstellt, das zugleich als eine gute Übersicht funktioniert. Hier mal eine Kopie der wichtigsten Stelle: 

„The open-O-meter is a simple scale from 0 to 8 where a product gets one point for each of the following aspects:

– design files are published;
– assembly instructions are published;
– a bill of materials is published;
– a contribution guide is published;
– the published CAD files are in editable format;
– the published assembly instructions are in editable format;
– the published bill of materials is in editable format;
– all this information is published under a license allowing commercial reuse.“

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“Das ist doch hässlich!” Welche Ästhetik steckt in Open Source Circular Design? Welche Schönheit (er)finden wir darin?

– Die Ästhetik von Nachhaltigkeit. Der absolute Großteil der Objekte, die uns umgeben, sind nicht nachhaltig. Häufig ist der Grund, weshalb sie nicht nachhaltig sind, in der Ästhetik (geschwungene Formen, glitzernde Oberflächen etc.) zu finden. Nachhaltige Objekte werden eine andere Ästhetik haben. 

Freiheit. Open Circular Design spricht mich als Mitgestalter:in an, nicht nur als passive dumme Konsument:in. Sie bilden mich. Ermächtigen mich. Erklären mich mir selbst anders. Machen mich unabhängig. (MacGyverization

Überleben

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… climate change?
 Which city is smarter? The „smart city“ with street lights that are technically sophisticated and networked? Or the city with open documented, accessible, easy to understand street lights? When a storm hits the city infrastructure – which lamps are easier to repair locally? When the coastline moves – which lamps are easier to dismantle, take away and put up in another region? Openness helps us to adapt!

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4. Ende 

Ok. Danke für die Aufmerksamkeit. 

Schreibt mir gern unter:

lars@mifactori.de

Oder findet uns auf Social Media. Wir haben einen: 

Newsletter

& sind als 

@mifactori auf → Instagram, Twitter, LinkedIn, YouTube, TikTok, Twitch & Facebook 

 Wir spielen nichts davon nativ an (vielleicht bald YouTube). Aber News gibt es dort. Und wenn ihr uns dort folgt, unterstützt ihr unsere Mission, denke ich. 

Open Circularity Keynote

Log

  • IDFF, Oktober 2021, online

Link

opencircularity.info/ock

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<start sharing>

Hello,

i have a presentation for some parts of this talk. And it is online. You can click through it while I speak. Or save the link for later. Here it is. I also post it in the chat.

<unshare>

Hi

But who am I? My name is Lars Zimmermann. I am a designer, artist and educator from Berlin Germany. I run a design studio for open circular design, environmental activism and city making called Mifactori.

I spent the last years researching the and advocating for the combination of Open Source Hardware and Circular Design. To improve both. Open Hardware & Circular Design.

And I am really happy about this invitation today and the chance to show to you some of our insights and approaches.

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2 Designs

<show into the camera> 

I’ll start this with two designs or design studies from our studio. My goal is a bit to shock you. But wait for it.

<start sharing>

Brio Lamp

Schoeneberg Stool  – The Upcycling Version Img 1 & Img 2Assembly 

Why do I show this? Because these designs will help to illustrate some of the design principles I am going to show to you right now.

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What is Open Circular Design?

As I said I research the combination of Open Source and sustainable Circular Economy. I tried to show in texts, talks and events that on a theoretical level they make a great match. For many reasons.

    • The sustainable circular design needs transparency? Open Source is a possibility to build products and businesses based on transparency.
    • Open Source Hardware wants to enable creative productivity with products? Yes. The Circular Economy wants to enable all kinds of (re)creative productivity with products. Let’s put them together for synergies.

Starting from this questions our studio started to design objects. And after a while of number of more concrete sub strategies emerged that inform real hands on design work. I am going to share them here with you.

They are collected in an article called “What Is Open Circular Design?”. It is 9 strategies in total. The more of them come together in a design the more open and circular it is. Here is a visual with all of them. Let’s go through it step by step.

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Article: What is Open Circular Design Vs 1.2 (english)
Article: What is Open Circular Design Vs 2.0 (german, pre edit version)

<unshare screen.>

<share screen>

Links

Final Version?

This brings (brought) up interesting questions around: What is the final version of such a design? What do I mean by this? I wrote an article a while back called:

What is the final version in Open Circular Design? 

<don’t click article link. Use the links below to tell the story.> 

?

Is this challenging how we see and understand design? What is the role of a design? Or a designer?

And maybe this changes our heroes. Let me show you one of my big heroes – or people that inspire me. Do you know this guy (alt pic)? Or this guy (alt pic)?

(…)

Both found (or made) a tool and inspired, organized and stabilized a community around it which lead to the building of something big and useful. Maybe as designers of circularity we should aim at something like that.

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Questions for teaching

OK. This talk will be followed by a workshop. And I brought a couple of questions for the workshop to discuss among people who teach design. It is open questions not suggestive questions – I mean them as questions.

I’ll use the last minutes of my talk to read them and maybe explain them to you. They work as some kind of summary for my presentation as well.

?

    • Do we teach our students enough about IP law and its benefits and downsides regarding the sustainability of our products. (Do we teach about open licenses?)

    • Heros/role models? Who do we put in the center of the attention? What kind of design ideals are pushed forward by this? Should we replace some of these heroes? Or grow the family?

    • If you are trained to identify sustainable design and search for it in an average shopping mall you will be overwhelmed with how bad the situation is. Do we give this enough attention? Should we give this more attention? If not how will the students ever have enough energy to change the situation? (Lock In Effect)

    • The tools we use. Which tools get most of the attention in your university? The laser cutter? The 3d printer? Scissors? How many of them support the opposite of the design ideal of truly sustainable design?

    • When we teach critical thinking how far do we reach out? Beyond the product level to the systems level? And even to „capitalism“? What shapes the products we shape?

Open Circular Design Wonder Workshop

Log

  • HTW Berlin, Oktober 2021

Link

opencircularity.info/ocdww

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1. Links

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2. Kursbeschreibung

“Open Design steht für Demokratisierung von Produktion und Design. Circular Design plant die Wiederverwendung seiner Materialien mit.

<? Schon von Open Design gehört? Was ist das? Schon von Circular Design gehört? Was ist das?>

Bringt man Open Design und Circular Design zusammen, entsteht die Aussicht auf eine Art Hyperzirkularität oder Hyperflexibilität, weil alle permanet mit (um)gestalten können. Man landet bei der Vision einer Welt, die an die von Klemmbausteinen wie denen von Lego® und Co erinnert: Universell einsetzbare Bausteine, die nacheinander in verschiedene Designs eingebaut werden können. Eine Welt mit Platz für Profidesigner und Hobbydesigner gleichermaßen und für Zusammenarbeit zwischen ihnen.

<? Was könnte damit gemeint sein – „Profidesigner und Hobbydesigner gleichermaßen“? (+ neue Teile und Universalität)>

Eine Welt die immer wieder dynamisch neue Bauteile in den Kanon aufnimmt, diese aber vorher bedingungslos auf Universalität testet, denn sie müssen in mehr als nur einem Design funktionieren. Eine Welt die den Mülleimer nur selten braucht.

<? Was könnte mit „Universalität“ hier gemeint sein? Wie entstehen neue Lego-Teile?>

Mit dieser Vision gehen wir in das Kurzzeitprojekt. Wir suchen nach Ideen für einen universellen zirkulären Baukasten für praktisch alles – for almost everything! Wir starten dabei mit einer kleinen Sammlung von Halbzeugen und Verbindern und gestalten damit Produkte. Von dort aus entwickeln wir den Baukasten weiter: Was fehlt? Was funktioniert gut? Was könnte noch Teil davon sein?

Parallel werden wir die Potentiale und Probleme eines solchen Designparadigmas diskutieren. Wie und was kommunizieren solche Designs? Wo werden sie produziert? Wie verbreitet? Wie genutzt? Welche Rollen entstehen im Ökosystem? Wie nachhaltig ist das wirklich, warum, und warum vielleicht nicht? Und einige mehr.”

Openness Discussion

The Openness Discussion is a tool that was created in 2016 by Lars Zimmermann. The core is to allow people to understand quickly the core questions that come up, when you want to set up an open source (hardware) business.

This page contains:

1. The Openness Discussion Tool
2. Example for a Desk Manufacturer
3. Example for WordPress
4. Example for Arduino

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1. The Openness Discussion – Enabling Ecosystems

Open Source Hardware is about enabling people:
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“ …design is made publicly available so that anyone can study, modify, distribute, make, and sell the design or hardware based on that design… “

(oshw defintion)
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When this works – when people start to carry out these activities – a rich ecosystem of actors might emerge. People doing more than just buying and consuming your product but carrying out all kinds of creative and commercial tasks with it. This ecosystem is something you need to understand.

This allows you to spot potential risks. But also potential advantages and possibilities. And to understand how you need to support this ecosystem.

This page here is displayed during lectures. So the explanation of the tool will be spoken words. For those who only read this page – you can go to the version shared in 2016. It has 9 videos explaining the tool in depth. The script of all videos is also shared there.

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The tool was also used and remixed ↑ by the Danish Design Center for their Remodel Project. In case you like this version better download it there.

But here is the version we will use in the course. The tool consists of 6 fields each asking one question. The answers together paint a bigger picture. Let’s go !

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↓ The Tool


1. OPEN UP

What assets has your company? What elements has your product? Can you make it open? (Video)


Item

Description

Item

Description

2. ACTIONS ENABLED

What stakeholders do you involve, what can they do with the opened assets and elements?  (Video)


Item

Description

Item

Description

3. YOUR BENEFITS

How can you benefit from these stakeholders making such actions? (Video)


Item

Description

Item 

Description

4. STAKEHOLDERS BENEFITS

How can these actions benefit the stakeholders themselves? (Video)


Item

Description

Item

Description

5. EXCHANGE CHANNELS

In what channels (virtual, physical) are these actions happening, and what gets exchanged there? (Video)


Item

Description

Item

Description

6. INCOME SOURCES

Plug into the exchange streams! What income sources could these actions enable for you? (Video)


Item

Description

Item

Description

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Examples

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Example 1 Desk Manufacturer

(also as image)


1. OPEN UP

What assets has your company? What elements has your product? Can you make it open? (Video)


Manufactured Desks*

The desks produced in the workshop

Building Plans**

The plans for the desks

Workshop***

The space and machines used to produce the desks

2. ACTIONS ENABLED

What stakeholders do you involve, what can they do with the opened assets and elements?  (Video)


Consumers*

People who buy the desk

Resellers*

People who sell the desk

Educators** 

For example People who teach carpentry or product designs use your plans for teaching

Designers & Innovators**

Use and Build on your Designs

Manufacturers** 

Produce and Sell copies of your design

DIY Hobbyists***

People come to your workshop to use your machines to make desks themselves

3. YOUR BENEFITS

How can you benefit from these stakeholders making such actions? (Video)


Sell Desks* 

You sell your desks

Open Innovation**  ***

Students, Designers and Innovators come up with interesting new solutions for and with your desk you can Leverage

Marketing/Attention**  ***

People work with your design and share what they did with it

Bigger Network**  *** 

You meet people in the workshop and also on the net that have an interests in your work and understanding of it

4. STAKEHOLDERS BENEFITS

How can these actions benefit the stakeholders themselves? (Video)


Buy Desks* 

Buy and consume desks

Sell Desks*

Sell desks

Create, Share & Sell Designs**

Sell desks

Education**  ***

learn from the designs and the open communication around it

Bigger Network**  ***

Meet likeminded People online and offline, Get visible

5. EXCHANGE CHANNELS

In what channels (virtual, physical) are these actions happening, and what gets exchanged there? (Video)


Shops*

Desks & Money → Online & Offline shops (Your Own or/and someone Elses)

Website**

Knowledge → Where is your Building plan shared?

Forums***

Knowledge & Attention → where do people meet, discuss & collaborate

Workshop Space***

Knowledge & Attention → where people meet and exchange

Trainings***

Knowledge & Attention → Where people meet and learn

6. INCOME SOURCES

Plug into the exchange streams! What income sources could these actions enable for you? (Video)


Sell Desks*

Sell Desks

Tickets For Trainings**

Sell tickets for trainings or other teaching

Usage Fees**

Usage fees for the tools in your workshop

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SUMMARY: While making the desk and carpentry open the business changes. It becomes a PLATFORM for different actors to do something. This creates value that potentially can be transformed into income streams.

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Example 2: WordPress

WordPress is an open source blogging & website software and „a billion dollar company“. It runs more than 30% of all websites today. And it was and is this successful BECAUSE it is Open Source, not DESPITE of it. Let’s have a look:

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1. OPEN UP

What assets has your company? What elements has your product? Can you make it open? (Video)


Software To Use 

You can download wordpress from several sources for free and install it without technical skill wherever you want

Software Source Code

The core software of wordpress is open source.

2. ACTIONS ENABLED

What stakeholders do you involve, what can they do with the opened assets and elements?  (Video)


Customers 

Can set up websites using wordpress on their own servers, Hosters or wordpress.com

Professional Hosters

Can offer easy wordpress hosting – One Click Installations – Making it easier for customers to have Website

Web-Designers

Can Use wordpress to make websites for their clients

Developers

Can Add plugins to the system to create better websites for customers. They might share code back as open source or not

Theme Designers 

Can add new themes to the wordpress ecosystem – Closed, open or half open – And sell them or their services around them

3. YOUR BENEFITS

How can you benefit from these stakeholders making such actions? (Video)


Open Innovation/Better Product

Many professions contribute Code or Opportunities to the ecosystem making the Core product more useful

Sell Hosting  

People want wordpress because it is strong but need a place to host their page. WordPress does this too.

Distributed Company Culture  

WordPress has more than 1000 employees located in more than 40 countries working all remote No Need for Headquaters

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→ More see „6. Income sources“

4. STAKEHOLDERS BENEFITS

How can these actions benefit the stakeholders themselves? (Video)


Get Websites

People get cheap and powerful websites that are highly adaptable to their needs

Sell Websites & Themes

Designers and Developers can make a living selling powerful websites, Themes or Plugins to customers

Learn 

I personally use wORDPRESS and I learned so much about it because whenever I had a problem I found answers on the web – even code to copy

Sell Hosting

I pay my hoster  because he offers me simple wordpress hosting

5. EXCHANGE CHANNELS

In what channels (virtual, physical) are these actions happening, and what gets exchanged there? (Video)


WordPress Website & Forums

WordPress hosts Forums and a website where you can download WP, Host It and Ask Questions or Share things like knowledge, Themes Or Plugins

Other Websites and Forums

Designers run their own websites that allow to download Themes, Plugins, Have Discussion or Share documentation and Tutorials About WordPress. YouTube is full of wordpress tutorials

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→ Basically WordPress is all over the web

6. INCOME SOURCES

Plug into the exchange streams! What income sources could these actions enable for you? (Video)


Income

How does WordPress makes Money → Article Listing income sources (Backup: Mirror.PDF)

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Take aways:

I. As you might have understood by now: The core of Open Source Companies often is that they enable others to do business – and that some those businesses have an incentive to contribute something open back to the ecosystem! It is not a problem, that others use your work it is what makes it work or makes it better.

II. WordPress is a platform for many different stakeholders. And the Openness makes it stronger for everyone – creating synergies between almost all actors on the platform.

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Example 3: Arduino

Arduino is probably still the largest open hardware platform in the world. There is so much to say about it and why it works BECAUSE it is Open Source and not DESPITE of it. I will just name some of the elements.

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1. OPEN UP

What assets has your company? What elements has your product? Can you make it open? (Video)


Hardware To Buy

Buy Arduino from Ebay, Amazon and many other stores.

Hardware (Design Files)

The Hardware is Openly documented where that was possible.

Hardware (Design itself)

The Hardware is designed to make it easy to access it and play with it. For example it has a USB-Port. Good Open Source Products Make it very easy to work with them.

Software 

The software to talk to the arduino is Open Source

Arduino Projects  

There are plenty of Arduino Guides and Arduino projects you can copy And build upon

2. ACTIONS ENABLED

What stakeholders do you involve, what can they do with the opened assets and elements?  (Video)


Hobbyists, Artists, Designers

Tinker with the arduino

Companies & StartUps

Build prototypes with the arduino Or hack their factories, Farms and so on.

Resellers

You can get your Arduino from many different Sources – Amazon, Ebay, Local Hardware Stores, Smaller Online shops and so on

Manufacturers

There are many clones of the arduino out there. They sell direct copies or improved Versions of the Arduino

Teachers

People use arduino in schools or in workshops for all kinds of things

Ad-on Manufacturers 

There are a lot of companies selling things to combine with your arduino – for example shields

3. YOUR BENEFITS

How can you benefit from these stakeholders making such actions? (Video)


Open Innovation 

Countless stories of Knowledge Creation and sharing. Remember the LilyPad Story I told above ↑ – or Think about the shields I just mentioned. All of these Things make Arduino a better stronger more useful Product

Attention & Free Marketing

There is a lot Happening, so many people know about the arduino and talk about it everywhere. I have never seen an arduino ad

Sell Arduinos

Or course Arduino sells arduinos

4. STAKEHOLDERS BENEFITS

How can these actions benefit the stakeholders themselves? (Video)


Sell Arduinos

Resellers Can Sell Arduinos

Sell Services Or Compatible Products

There are many ways to leverage the Arduino and its open vibrant ecosystem for other companies – Consultancies, Professional Prototypers, Start Ups and more

Solve Problems Quicker 

Designers, FArmers, Hackers … they all can use the arduino to solve their problems and build something cool cheaply.

Tech & Learn

Information is there making teaching and learning hardware design much easier.

Collaborate

Plug Into an ecosystem of developers that like to collaborate and share and become a part of it. It is also a Social Group sometimes. Online and Offline events happen.

5. EXCHANGE CHANNELS

In what channels (virtual, physical) are these actions happening, and what gets exchanged there? (Video)


Shops 

You can get Arduinos almost everywhere – online and offline.

Arduino Forum

A lot of Knowledge about Arduino is shared and discussed on the arduino Forums – Several Millions of Posts

The Web

But the Knowledge exchange is not limited to the arduino forums. You can find code, instructions and Tutorials everywhere on countless websites and platforms. A Search engine  is your portal…

Books

There are a lot of books teaching to use Arduino. Most of them not endorsed by arduino.

Workshops, Hackathons, Events +

You can learn about ARduino in many workshops and hackathons or similar events. Some hosted by Arduino itself – the majority is just distributed everywhere and set up by other actors

6. INCOME SOURCES

Plug into the exchange streams! What income sources could these actions enable for you? (Video)


Sell Arduinos

People tend to buy the original – at least at the beginning

Sell Trainings

education is something we pay for

Sell Consulting

Prototype for customers using the Arduino and its ecosystem

Participate In State Funded Research

Arduino is part of several research projects – with its knowledge and community it is a great partner

Open Source Hardware Entrepreneurship

Log

  • Hochschule Heilbronn, September 2021

Link

[.O‘]°

opencircularity.info/oshe

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Hallo,

willkommen zum Kursteil Open Source-Hardware-Entrepreneurship. Der Kursteil ist brandneu. Er nutzt zwar auch altes Material, das ist aber durch neue Teile ergänzt und grundlegend neu eingerahmt.

Der Kursabschnitt hat 3 Teile:

Teil 1

Open Source. Was ist das und wofür nutzt man das? ↓

Teil 2

Open Source und Nachhaltigkeit? ↓

Teil 3

Open Source Ökosystem mit Business Model? ↓

Wir werden sie nacheinander bearbeiten in insgesamt 12 Stunden a 45 Minuten.

Wer bin ich? Ich bin Lars, Designer … und Ökonom. Und ich habe selbst ein Designstudio, welches Open Source-Hardware entwickelt. Es heißt Mifactori.

Aber darum geht es nicht. Sondern direkt los hier mit dem ersten Teil.

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Teil 1 – Open Source. Was ist das und wofür nutzt man das? 

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1.1 Was ist Open Source®?

Open Source ist ein Markenbegriff – es handelt sich um eine geschützte Marke. Markeninhaber ist die Open Source Initiative. Sie stellt sicher, dass nur Technologie unter der Marke Open Source® beworben wird, die auf die in der Open Source Definition festgelegten Weise bereitgestellt wird.

Schauen wir mal auf die → Definition von Open Source-Software.

*

Es geht dabei neben der Veröffentlichung des Source Codes immer um Lizenzen? Warum?

Software unterliegt dem Urheberrecht. Das Urheberrecht erhalte ich automatisch. Software ist also “born closed”. Mein Urheberrecht schließt andere von der Verwendung meines Werkes aus. Eine Lizenz ist also zwingend erforderlich, will ich anderen Freiheiten einräumen. Die Open Source Definition legt also unter anderem fest, welche Freiheiten ich anderen mit meiner Lizenz einräumen muss, um den Status “Open Source” zu verdienen.

Wieviel Open Source Software gibt es?

Sehr Viel.

Kenne ich davon etwas?

Ja. Ganz bestimmt.

Nutze ich was davon?

Auf jeden Fall. → Und hoffentlich!

Machen große Firmen da mit?

JaKlar.  Die meisten auf irgendeine Weise.

Und gibt es auch eine eigene Definition von Open Source-Hardware?

Ja.

Was ist denn die “Source” von Hardware?

Das ist deutlich komplizierter. Es gibt viele verschiedene Hardwareprodukte und noch viel mehr Möglichkeiten, diese zu designen und zu produzieren. Die Definition grenzt das deshalb nicht weiter ein. Ein Versuch aber, was alles dazugehört, findet sich hier in den Best Practices von Open Source Hardware. Aber auch die sind natürlich nicht erschöpfend und z.B. sehr auf elektrische Hardware fokussiert.

Wie ist das rechtlich hier? Gibt es da auch Lizenzen?

Ja. Aber es ist auf der einen Seite deutlich komplizierter, weil es mehr Schutzrechte gibt, die in Frage kommen (Patent, Gebrauchsmuster, Geschmacksmuster, 3D Marke, Public Domain/Prior Art), aber auf der anderen Seite auch viel einfacher, weil ich diese Rechte nicht automatisch erhalte, sondern speziell beantragen muss. Hardware is “born open”. Will ich etwas verfügbar machen, muss ich also theoretisch einfach nichts machen außer eine Veröffentlichung. Das können wir aber später nochmal vertiefen.

Kenne ich davon etwas? Nutze ich Open Source Hardware?

Ja. Ein Großteil der Technologie, die euch umgibt, basiert auf offener gut dokumentierter Technologie. Die Technologie ist offen, weil z.B. die Patente ausgelaufen sind (rechtlich offen) und weil das Wissen frei zugänglich ist, beispielsweise weil die Technologie auf gut dokumentierten Standards beruht (Standardisierung beschreibt Technologie, Beispiel DIN 933 für Sechskantschrauben). Brot backen ist in gewisser Weise Open Source seit Jahrtausenden. Man findet Rezepte dafür überall und ein Standardbrot ist in keiner Weise mehr rechtlich monopolisierbar – es ist Prior Art bzw. “Stand der Technik”.

Aber gibt es auch aktuell entwickelte – innovative – Hardware, die Open Source ist?

Ja. In allen denkbaren Bereichen. 

Open Source … warum machen Leute das?

Dafür machen wir mal ein neues Kapitel auf →

*

1.2. Warum Open Source?

Warum wählen Menschen diese Form der offenen Entwicklung, die auf kommerzielle Monopole verzichtet? Und machen sich in vielen Fällen extra Arbeit beispielsweise mit aufwändiger Dokumentation und Community-Management?

Wir wollen das mal ganz rational sehen. Und zwar so:

Open Source ist ein Werkzeug! Ein Mittel für ein bestimmtes Ziel bzw. bestimmte Zwecke.

(Das heißt aber wie bei Werkzeugen auch, nicht jedes Werkzeug passt für jedes Projekt. Es wird schwer eine Luftmatratze mit einem Hammer und Nägeln zu bauen. Wenn ich nur Hammer und Nägel habe, um etwas Schwimmbares zu bauen, wird mein Produkt ganz anders aussehen und anders funktionieren. So ist das auch bei Open Source. Projekte und Produkte, die Open Source nutzen, sehen anders aus und funktionieren anders.)

Wenn Open Source ein Mittel für bestimmte Ziele ist, bleibt die Frage, welche Ziele sind das, die sich gut, besser oder vielleicht sogar ausschließlich mit Open Source erreichen lassen? Welche Produkte ermöglicht Open Source?

Frage an Sie/Brainstorming: Was glauben sie? Warum machen Menschen das? Was kann man damit erreichen? Was fällt ihnen ein? Was vermuten sie? (Bitte noch nicht runterscrollen und nachschauen. Erstmal selbst überlegen.)

(…)

*

Liste mit Zielen

Ich habe vor dem Kurs mal eine Weile nachgedacht und Gründe aufgeschrieben, die mir eingefallen sind. Die Liste ist lang, aber bestimmt nicht erschöpfend und die Punkte sind auch nicht immer 100% trennscharf, es kommt also zu Überschneidungen. Das hier ist erstmal nur eine explorative Liste, keine wissenschaftlich gut durchgeformte. Natürlich kommen in Open Hardware-Projekten oft mehrere Gründe zusammen.

(1) Technische/produktbedingte Gründe

    • Baustein für andere(s). Es ist ein technisches Produkt, mit dem Menschen kreativ und produktiv arbeiten sollen, wobei sie es flexibel an- und einpassen. Ein Baustein. Durch die Dokumentation wird das möglich oder einfacher – also der Baustein wird überhaupt erst verwendbar. Die offene Lizenz erlaubt es Unternehmen, meinen Baustein in ihre innovativen kommerziellen Projekte einzubauen, ohne Angst haben zu müssen, sich mit der fertigen Innovation in rechtliche Abhängigkeit zu mir begeben zu haben – also ihre Innovation nicht frei kommerziell nutzen zu können. Ich biete eine Innovationsplattform mit Rechtssicherheit und Freiheit. (WordPress, Arduino, Sparkfun, Adafruit, Open Motors) → Plattform

    • Nur ein Teil der Lösung. Mein Produkt kann und muss erweitert und ergänzt werden. Das ist auf viele Weisen möglich. Aber ich kann und will nicht alles selbst bereitstellen. Durch die offene Dokumentation können andere Partner leichter Zusätze – Ergänzungsbausteine – produzieren.  Dadurch wird mein Kernprodukt wertvoller. Durch die klare rechtliche Situation, ist der organisatorische Aufwand für die Produzenten der Zusatzbausteine geringer – sinkende Kollaborationskosten. (Arduino Shields, WordPress Plugins, Anpassung von Android, Open Structures.) → Plattform

    • Hilfe bekommen/Entwicklungskosten teilen. Ich will, dass andere mir bei der Entwicklung oder Verwendung meiner Lösung helfen. Ich kann nicht alles allein entwickeln z.B. aus Kostengründen oder Gründen der Interoperabilität. (Open Structures, Open Source Ecology, Open Compute Project) * Kleiner Hinweis: Dieser Punkt wird meiner Einschätzung nach oft überbewertet

    • Marktmacht brechen/erhalten. Ich stelle eine offene, frei nutz- und adaptierbare Lösung in den Markt, um die Marktposition einer Konkurrenzlösung zu schwächen und mir vielleicht selbst Einfluss zu sichern. (Android, Google und Ubuntu unterstützen die Entwicklung von Libre Office)

    • Anderen ermöglichen, gemeinsam (m)ein Problem zu lösen (Ökosystem schaffen). Ich sehe ein größeres Problem und habe eine Antwort darauf. Aber ich habe keine Lust, eine komplexe Produktion und einen Vertrieb für die Verbreitung dieser Antwort aufzubauen (oder kann es nicht). Ich setze auf Dezentralität. Meine Hardware ist ein Mittel für einen Zweck, nicht der Zweck selbst. (Precious Plastic, Smart Citizen Kit, Luftdaten.info, Teslas Open Source artiger Versuch) * Solche Projekte erkennt man oft daran, dass sie Landkarten irgendwo auf ihren Webseiten haben | → Plattform
      • Variante davon: Jemand macht YouTube-Videos über Maker-Projekte. Die Einnahmen kommen von YouTube und Workshops, nicht von den gezeigten Projekten) | Oder ich verkaufe lokal Brot, nicht den speziellen Ofen, mit dem ich es backe. Für dessen Entwicklung hole ich mir Hilfe usw.

    • Werbung. Ich werbe mit einem Open Source-Produkt für meine anderen, verwandten aber nicht offenen Formen dezentraler Produktion. (Open Desk – zieht Maker über offene Produkte an und bindet sie dann ein für den geschlossenen Teil.)

    • Langlebigkeit/Reparatur. Ich habe viele Produkte im Markt, die brauchen technische Unterstützung und Ersatzteile. Aber ich mag die nicht länger vorhalten. Sind die Teile Open Source, können andere die Untersützung weiter gewährleisten. (Hypothetisch * Vielleicht verpflichtet mich das Gesetz ja irgendwann mal zum Vorhalten von Ersatzteilen oder alternativ Open Source machen on diesen). (Apple Open Source)

    • Sicherheit und Vertrauen. Ist mein Webservice oder mein IoT-Device auch wirklich sicher und tut nur, was beworben wird? Ist meine Verschlüsselung auch dicht? “Security through Obscurity” vs. Transparenz und Nachprüfbarkeit. (OpenSSL, Nitrokey, Signal)

    • Circularity. Ich möchte Menschen und Unternehmen zirkuläres Handeln mit meinem Produkt ermöglichen. → Reparatur, Umnutzung und dezentrale Erweiterbarkeit sind die Kernbotschaften und -eigenschaften meines Produktes. (Open Structures) → Plattform

(2) Persönliche Gründe

    • Ego. Ich bin ein/e coole/r Erfinder/in und will Leuten zeigen, was ich tolles gebaut habe und wie fähig ich bin. Darum zeige ich technische Details als Beweis. Aber ich beantrage keine Patente oder anderen Schutz. Weil das wäre zu aufwändig und zu teuer. Ich bin nicht nur cool, sondern auch noch großzügig. (Findet man auf Makerplattformen wie Hackaday und co)

    • Dankbarkeit (& Werbung). Ich will etwas zurückgeben. Hunderte Mal habe ich gegoogelt und interessante Lösungen gefunden, die mir bei meinen Projekten weitergeholfen haben. Ich will einfach auch etwas in den Topf werfen. (So werde ich auch sichtbar in einer Community und kann Sozialkapital aufbauen, Glaubwürdigkeit für meine technischen Fähigkeiten aufbauen = ökonomischer Grund.)

    • Lernen und Netzwerk. Ich trage zu einem Projekt bei, weil ich dort andere Menschen mit guten Fähigkeiten treffe, von denen ich etwas lernen kann. Ich werde Teil einer Gemeinschaft.

    • Altruismus. Man ist einfach ein guter Mensch und will anderen helfen. (Beispiel: Menschen die in Foren Antworten posten und mitüberlegen bei Problemen. Das kann oft nahe am Ego oben liegen.)
    • „Den Kapitalismus bekämpfen“. Wenn man sich mit Open Source-Aktivisten unterhält und ein bisschen tiefer nach ihrer Motivation bohrt, findet man häufig recht schnell eine tiefe Abneigung gegen große Konzerne und den Kapitalismus. Mit Open Source wird dann – meist auf diffuse Weise – die Hoffnung verbunden, damit können man den Kapitalismus überwinden. Ob das stimmt oder nicht, lassen wir mal offen. Für beide Seiten finden sich Beispiele und Argumente. Wichtig für uns hier ist, diese Motivation kommt vor. Und sie kann eine Rolle dabei spielen, ob Menschen sich für Open Source interessieren oder nicht.

(3) Andere Gründe/Kontextgründe (teils hypothetisch)

    • Public Money Public Code! Dinge sind mit Steuergeldern finanziert. Wenn es von der Allgemeinheit finanziert wurde, dann sollte ich es auch der Allgemeinheit zur Verfügung stellen. (CERN OHL) – Das wird eventuell zunehmend ein Pluspunkt bei der Beantragung von Förderung.
    • Wissenschaft! Weil man einfach wissenschaftliche Überprüfung ermöglichen will – anderen müssen meine Experimente wiederholen können, sonst is es eigentlich keine Wissenschaft (GOSH).

    • Zusammenarbeit in Konsortien. Ich arbeite in einem großen Konsortium an komplexen Technologieprojekten. Open Source vereinfacht die Zusammenarbeit, verringert Komplexität von Verträgen usw. (Open Compute Project, Railway Software)

    • (Wartung ermöglichen. Ich stelle Anlagen her, auf die meine Kunden in ihrer Produktion angewiesen sind. Ich mache die Technologie Open Source, damit sie mehr Sicherheit und Kontrolle über diese ausfallkritische Infrastruktur haben. Kein Beispiel/Hypothetisch/Sehr ähnlich zu verschiedenen Punkten oben.)

OK. Soweit erstmal.

Man sieht. Open Source ist kein “nice to have” on top, sondern in vielen Fällen ein “must have” für eine klares funktionelles Produkt oder Angebot.

Wir schauen mal, wie gut sie das verstanden haben.

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1.3. Beispiele untersuchen

Ok. Zeit, dass sie etwas aktiv werden und das gerade vorgestellte Wissen durchdenken.

Hinter diesem Link verbirgt sich eine Liste mit über 200 Open Hardware Projekten. (Die Liste war aktuell 2019.)

→ Liste mit Open Hardware-Projekten

Aufgabe: Klicken sie sich dort durch bis sie ein Projekt findet, welches sie  interessiert. Und lesen sie sich dort ein.

Versuchen Sie dabei folgende Fragen zu beantworten:

    1. Was machen die? Was ist das Produkt, das Angebot oder die Idee?
    2. Warum machen die das Open Source? Treffen einer oder mehrere der Gründe für Open Source dort zu? Oder erscheint hier ein weiterer Grund, der nicht in der Liste steht?
    3. Welche Kommunikationskanäle & Tools werden hier genutzt? Wo findet man Dokumentation? In welcher Form? Wo findet Austausch statt? Gibt es:
      • Eine Webseite?
      • Ein Forum?
      • Eine Mailingliste?
      • Social Media Präsenzen?
      • Ein (Git-)Repository?
      • Eine Cloud?
      • Eine Präsenz auf einer “Maker-Plattform” wie Instructables oder Wikifactory?
      • Konferenzen?
      • Regelmäßige Treffen?
      • Workshops?
      • Einen physischen Ort?
      • Einen Online- oder Offline-Shop?
      • Einen Videokanal?
      • Einen Podcast?
      • Ein Blog?
      • Eine App?
      • Einen Contribution Guide?
      • + etwas anderes?

Achtung. Wie bei regulären (also nicht Open Source-) Projekten und Start Ups ist die Lebensdauer hier oft kurz. Sie werden wahrscheinlich viele Projekte und Unternehmen finden, die nicht mehr aktiv scheinen. Ein halber Friedhof. Klicken sie sich durch, bis sie etwas finden.

Hinweis: Die Tabelle ist Ergebnis eines Forschungsprojektes. In den Spalten rechts vom Namen des Projektes findet sich eine Einordnung zu Teilaspekten des Projektes (“Ist eine Doku da?”, “Stimmt die Lizenz?” usw.). Das kann helfen bei der Auswahl eines Projektes und bei der Orientierung auf den jeweiligen Seiten.

Und noch ein Hinweis: Sie sind dort auf den Seiten des OHO Wiki – eine Suchmaschine für Open Hardware-Projekte. Wenn sie dort noch etwas anderes finden, was nicht in der Tabelle steht, dann passt das auch.

Arbeitszeit: ___ Wir sehen uns hier wieder mit einer Präsentation um ___

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Präsentation & Diskussion.

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Ende von Teil 1.

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Teil 2 – Open Source und Nachhaltigkeit?

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Teil 2: Nachhaltigkeit und Open Source Hardware

Wir wollen später im Kurs auch noch aktiv werden und eigene Ideen entwerfen für Open Source Hardware-Produkte. Vorher will ich aber noch ein wenig mehr Input geben zu einem der Aspekte, der in der Liste der Gründe oben schon auftauchte. Open Source als Unterstützung für Nachhaltigkeit. Genauer wollen wir uns dabei konzentrieren auf Open Source als Unterstützer von Kreislaufwirtschaft.

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2.1. Open Source und Kreislaufwirtschaft?

Kreislaufwirtschaft und Open Source?

Dafür springen wir in ein Vortragsskript, welches es schon gab und ich stelle das selektiv vor.

Open Source Circular Economy?

Presenters Note: Bis zur zweiten Gegenüberstellung gehen. Die durchdiskutieren lassen. Fazit. Und dann wieder zurück hierher. 

Ok. Wieder zurück.

Ja. Wie auf der anderen Seite angekündigt, arbeiten wir bei Mifactori mit einer weiteren Konkretisierung der Idee Open Source für nachhaltiges Design anschlussfähig zu machen. Hier ist der Artikel dazu.

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Vorabversion des deutschen Textes.

Wir gehen den jetzt nicht durch, das können Sie gern selbst machen. Denn wir wollen kreativ werden.

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2.2. Brainstorming

Ok. Um die weiteren Inhalte des Kurses noch greifbarer und besser durchdenkbarer zu machen, brauchen wir eine Idee.

Aufgabe: Finden Sie sich in 3er Gruppen zusammen und machen dort eine Idee für ein Open Source (Hardware-) Unternehmen oder ein Open Source (Hardware-) Produkt.

    • Vielleicht etwas aus dem Bereich Nachhaltigkeit. Aber das ist nicht zwingend.
    • Sie müssen dabei kein neues Produkt erfinden (können Sie aber). Nehmen sie irgendein existierendes Produkt oder einen existierenden Service und denken sie den als Open Source Lösung. Dabei kommt es meist zu Verschiebungen und in gewisser Weise entsteht doch ein neues Produkt.
    • Kombinieren sie das Produkt mit den Zielen und Infrastrukturen von oben aus Teil 1 (und eventuell auch den Designidealen für offenes und nachhaltiges Design). Wieso wollen sie das Open Source machen? Welche Ziele wollen sie damit für das Produkt oder mit dem Open Source-Produkt erreichen?
    • Stellen Sie in ihrer Vorstellung dar
      • Was das Produkt ist?
      • Was daran offen ist?
      • Welche Funktion erfüllt Open Source dabei?

Sie haben dafür ____ Zeit. Wir sehen uns hier wieder mit einer Vorstellung der Ideen um ____.

(…)

Präsentation.

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Teil 3 – Open Source Ökosystem mit Business Model?

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Teil 3: Open Source Ökosystem mit Business Model?

Willkommen zum dritten Teil vom Kursabschnitt „Open Source Hardware und Entrepreneurship“.

Wiederholung ist der Schlüssel für tieferes Verständnis. Deshalb werden wir heute nochmal ein paar Dinge aus Teil 1 wiederholen, diese dabei aber aus einer etwas anderen Perspektive betrachten.

Danach werden Sie kreativ an den Ideen, die Sie am Ende von Teil 2 erstellt haben, arbeiten. So wird das Gelernte vertieft.

Los geht’s.

(…)

3.1 Ideen schärfen

Bevor es losgeht, müssen wir nochmal die bisher entstandenen Ideen schärfen.

Presenters Note

– Die Ideen der Studierenden vom Vortrag (aus der letzten Session) nochmal durchdenken. Eignen sich die Ideen dafür, im weiteren Kursverlauf Erkenntnisse zu  generieren also schlüssige Open-Source-Produkte zu entwickeln? Ist das ein Projekt, wo Open Source ein geeignetes Mittel der Produktgestaltung sein kann. Wo das so ist, ein paar Fragen an die Gruppe geben, die es erlauben, das Projekt nochmal tiefer weiter zu erfinden etwa zu technischen Details. Wo das nicht der Fall ist (z.B. bei Ideen wie „eine Plattform für Wissensaustausch zu …“, „ein Marktplatz für …“) die Studierenden anhalten, eine konkretere Hardware- oder Softwarelösung zu finden.
Insgesamt dafür nochmal zwischen 10 und 15 Minuten geben. Danach kurze Zwischenpräsentation. Kurzer Zwischencheck. 

_

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3.1 Kann man mit Open Source Hardware Geld verdienen?

Diese Frage ist für mich inzwischen so langweilig und wenn man beim Kurs bisher aufgepasst hat, ist einem die Antwort darauf sicher schon klar. Wir haben mehrere erfolgreiche Businesses gesehen, die auf Open Source setzen. Sie schaffen Produkte, die ihren Wert daraus ziehen, dass sie Open Source sind. Sie sind erfolgreich, nicht obwohl sie Open Source sind, sondern weil sie Open Source sind.

Sie sind erfolgreich, weil sie ein komplexes Ökosystem aus Stakeholdern aufbauen und stützen. Und in diesem offnen Ökosystem oder an den Rändern davon erschließen sie sich dann auch monetäre Einnahmequellen. Das wollen wir heute nochmal besser verstehen.

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3.2 Openness Discussion

Wir werden dazu ein Tool nutzen, welches ich schon vor ein paar Jahren entwickelt habe. Die Openness Discussion.

Das ist ein Tool, wie der Business Model Generation Canvas, also eine Tabelle mit leeren Feldern, wobei jedes Feld für eine Frage steht. Die Antworten bedingen sich wechselseitig. Ist die Tabelle ausgefüllt, hat man ein Bild eines zukünftigen Unternehmens gezeichnet. Bei der Openness Discussion sind es aber 6 anstatt 9 Felder. Es gibt eine Konzentration auf die Teilaspekte für das Open Source Ökosystem. Wir werden diese Felder nacheinander gemeinsam ausfüllen.

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3.2.1 Tabelle anlegen

Der erste Schritt dafür ist, erstellen Sie ein geteiltes Dokument (Miro ist im Moment ganz beliebt, aber ein einfaches Text-Dokument tut es auch). Legen sie dort eine leere Tabelle an mit 2 Spalten und 3 Reihen

[][]
[][]
[][]

Alle fertig?

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3.2.2 Openness Discussion + Version für ihre Idee

Ok. Dann springen wir rüber auf die andere Seite mit der Openness Discussion. Wie gesagt, ich stelle sie Feld für Feld vor. Nach der Vorstellung jedes Feldes sind sie dran in ihrem Team und wir machen immer eine Zwischenvorstellung.

Presenters Notes:

– Die 3 Beispiele in 3 Extra Tabs öffnen und dazwischen hin und her springen.
– Die Tabelle Feld für Feld durchgehen immer anhand der Beispiele. Nach jedem Feld den Studierenden 10 Minuten Zeit geben, es für ihr Produkt auszufüllen. Zwischenpräsentation nach den ersten beiden Feldern. Danach die die letzten Felder ohne Zwischenpräsentation durch. 

Openness Discussion

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3.2.2 Präsentation

Präsentation. Schauen wir uns die Projekte mal an.

Wir nehmen uns jetzt für jede Geschichte etwas Zeit und entwickeln sie in der Diskussion noch weiter. Gemeinsam.

Abschlussfrage nach jedem Bild immer: „Jetzt wo das Bild komplett ist. Erscheint es schlüssig? Oder sieht es sehr löchrig aus, so als würde das nie funktionieren?

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3.3 Pitches

Ok. Je nach Ergebnis der Diskussion (und verbleibender Zeit) fällt jetzt für noch folgendes an:

Erstellen Sie ein Pitchdeck ihres Unternehmens. Szenario: Sie haben 2 Minuten Zeit bekommen, es vor einem Investor oder einem Förderer zu pitchen. Und jetzt nur ___(die restliche Zeit des Kurses minus 20 Minuten)___ Zeit, den Pitch vorzubereiten! Kreativ. Mit Slides, oder einem Prototypen, oder einer Demonstration, oder einem Poster, oder …? Der Investor oder Förderer muss die Idee verstehen. Und überzeugt sein. Überzeugt, dass es ein gutes Produkt ist und es sich langfristig tragen kann. Und auch verstehen, wie Open Source dabei zum Einsatz kommt. Überzeugen Sie mich. → Machen Sie es bunt und (=ʘᆽʘ=)ノ carazy ヽ༼ຈل͜ຈ༽ノ! (Also, wenn sie mögen ; – ))

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Newsletter 16 – Einladung “Forst & Kalorie” + City Hacking + Climate Fiction + Produkte

English version below ↓

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Hallo liebe Lesende,

ein pickepacke voller Newsletter und für alle ist was dabei – er reicht von Events über Produkte bis zu Bildung und City Hacking

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#Events (3. & 17. Oktober in Berlin)

Mifactori hat ein neues Projekt namens „Forst & Kalorie“. Die Frage ist: Inwieweit können die Berliner Forsten stärker in die Versorgung der BerlinerInnen mit gesunden Lebensmitteln eingebunden sein?  Los geht es mit zwei Events. Am Sonntag den 3. Oktober und 17. Oktober treffen wir uns 10:00 im Tegeler Forst zum Pilze sammeln und diskutieren. Kommt vorbei, sammelt mit, lernt mit.

Forst und Kalorie → https://mifactori.de/forst-kalorie/

Einladung „Pilze sammeln“ → https://mifactori.de/pilze-sammeln/

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#CityHacking #Hofgemüse

Mifactori hostet im Moment die FAQ von „Hofgemüse Berlin“. Hofgemüse Berlin ist ein Berliner Startup, welches Berliner Hinterhöfe in fruchtbare Lebensmittelgärten verwandelt. Im Moment sucht das Startup nach Haushalten, die mitmachen wollen und GärtnerInnen fürs Team. Guckt mal rein.

Hofgemüse FAQ → https://mifactori.de/hofgemuese-faq/

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#Produkte 3x

Drei Produktprojekte sind neu. Wir haben einen Tisch namens „Ren“ für eine Performance entwickelt, eine Anleitung zum Umbau eines Lattenrostes in einen Stuhl veröffentlicht, und ein paar neue Lampen auf die Seite gestellt. #OpenCircularDesign!

Ren → https://mifactori.de/ren/

Lattenroststuhl → https://mifactori.de/lattenroststuhl/

Brio-Lampen → https://mifactori.de/brio-lamp/

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#ClimateFiction – #Bildung #Design

Wir haben einen Workshop zu Climate Fiction entwickelt. Darin wird eine dystopische Geschichte vorgelesen, die die prognostizierten Folgen der Klimakrise kondensiert. Wie in einem Rollenspiel reagieren die Teilnehmenden auf diese Herausforderungen. Sie (er)finden kulturelle (Design)Antworten für eine nachhaltige Zukunft. Ein Workshop für DesignerInnen, für Kinder und Erwachsene. Die Anleitung zum Workshop sowie alles dafür notwendige Material stehen online.

Climate Fiction Rollenspiel → https://mifactori.de/climate-fiction/

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#Adbusting #Ernährung

Für das AB Cafe im ZK/U Berlin haben wir einen Workshop zum Thema „Adbusting, Wahl und Ernährung“ gestaltet. Die Teilnehmenden haben hauptsächlich CDU Plakate ins Visier genommen. Die Ergebnisse des Workshops sowie eine einfache Anleitung dafür gibt es auf der Seite.

Adbusting Workshop → https://mifactori.de/adbusting-workshop/

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#Event Ausstellung zirkuläres Bauen in Dresden

Am 22. Oktober wird in Dresden eine Ausstellung zum Thema zirkuläres Bauen eröffnen, zu der wir einen Text beigetragen haben. Es handelt sich um eine Version 2.0 unseres Artikels „Was ist Open Circular Design“. Mit der Eröffnung der Ausstellung wird der Text auch auf unserer Seite erscheinen (diesmal auch auf Deutsch).

Infos zur Ausstellung → https://teamzirkulaeresbauen.de/

Was ist Open Circular Design 1.2 (Englisch) → https://mifactori.de/what-is-open-design 

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#Events Lebensmittelpunkte in Berlin

Mifactori ist der Lebensmittelpunkt Reinickendorf. Lebensmittelpunkte sind Initiativen überall in Berlin, die sich für gesunde und nachhaltige Ernährung der Menschen in Berlin einsetzen und als Depot, Küche und Gemeinschaftsort dafür funktionieren. Während der Aktionswochen von September bis November 2021 organisieren sie vielfältige Aktionen mit vielen Möglichkeiten sich einzubringen: Für eine bessere und nachhaltigere Esskultur in Berlin.

Mehr Infos unter → https://lebensmittelpunkte-berlin.de

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#Aussicht

Das war es erstmal für heute. Im Moment rotiert hier alles sehr schnell, wir kommen viel rum für Vorträge, Veranstaltungen und Workshops. Der nächste Newsletter wird auf jeden Fall einiges enthalten zu neuen Produkten, Möglichkeiten, Orten und Veranstaltungen. Bleibt dran.

(Und wenn ihr in Berlin seid, kommt mit uns Pilze sammeln 🙂 am 3. und 17. Oktober 10:00-12:00 Uhr im Tegeler Forst. Infos zum Treffpunkt hier →  https://mifactori.de/pilze-sammeln/)

Lars, 22. September

Anmeldung zum Newsletter → http://eepurl.com/gfjH91

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English version ↓

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Hello dear readers,

a rich newsletter with something for everyone – from events to products to education to city hacking.

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#Events (October 3rd & 17th in Berlin)

Mifactori has taken on a new role as „Foodhub“ in this context we starting the “Forest & Calorie” project. Together with experts and non experts, we research openly about the extent to which Berlin’s forests could be more involved in supplying Berliners with healthy food. It starts with two events. On Sunday, October 3rd and October 17th, we will meet at 10:00 in the Tegeler Forst to collect mushrooms and have discussions. Come by, collect, learn.

Forest and calorie → https://mifactori.de/forst-kalorie/

Invitation „Collect mushrooms“ → https://mifactori.de/pilze-sammeln/

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#CityHacking – Hofgemüse Berlin

Mifactori is currently hosting the FAQ from “Hofgemüse Berlin”. Hofgemüse Berlin is a Berlin startup that is transforming Berlin backyards into fertile food gardens. The startup is currently looking for households who want to participate and gardeners for the team. Have a look.

Farm vegetables FAQ → https://mifactori.de/hofgemuese-faq/

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#Products 3x

Three product projects are new. We developed a table called “Ren” for a performance, published instructions for converting a slatted frame into a chair, and put some new lamps on the page. #OpenCircularDesign!

Ren → https://mifactori.de/ren/

Slatted frame chair → https://mifactori.de/lattenroststuhl/

Brio lamps → https://mifactori.de/brio-lamp/

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#ClimateFiction – #Education #Design

We developed a workshop on climate fiction. In it a dystopian story gets read that condenses the predicted consequences of the climate crisis. The participants react to these challenges like in a role play. They find cultural (design) answers for a sustainable future. A workshop for designers, for children and adults. The instructions for the workshop and all the necessary material are available online.

Climate Fiction Workshop → https://mifactori.de/climate-fiction/

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#Adbusting #Food

For the AB Cafe in the ZK / U Berlin, we designed a workshop on the subject of „Adbusting, election and nutrition“. The participants mainly targeted posters of the german conservative party in power (CDU). The results of the workshop as well as simple instructions are available on the Mifactori website.

Adbusting Workshop → https://mifactori.de/adbusting-workshop/

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#Event – Exhibition on circular construction  in Dresden Germany

On October 22nd, an exhibition on the subject of circular buildings & construction will open in Dresden Germany. We contributed a text. It is a version 2.0 of our article „What is Open Circular Design“. With the opening of the exhibition, the text will also appear on our website.

Information about the exhibition → https://teamommunikulaeresbauen.de/

What is Open Circular Design 1.2 (English) → https://mifactori.de/what-is-open-design 

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#FoodHub #Events in Berlin

Mifactori is the Foodhub Reinickendorf. Foodhubs are initiatives all over Berlin that advocate healthy and sustainable nutrition for the people in Berlin and function as a depot, kitchen and community space for this. During the campaign weeks from September to November 2021, they organize a variety of events with many opportunities to get involved: For a better and more sustainable food culture in Berlin.

More information at → https://lebensmittelpunkte-berlin.de

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#Outlook

That’s it for today. At the moment everything is spinning here. We come around a lot for lectures, events and workshops. The next newsletter will definitely contain a lot about new products, possibilities, locations and events. Stay tuned.

(And when you are in Berlin, come with us to collect mushrooms on October 3rd and 17th, 10: 00-12: 00 in the Tegeler Forst. Information about the meeting point here →  https://mifactori.de/pilze-sammeln/ )

Lars, September 22nd

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Newsletter 15 – Open Shelve Nodes, Open Factory & DIY Carbon Capture!

Willkommen/Welcome! 

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English Version Below ↓

Hallo,

wir hoffen, es geht Euch allen gut. Wir haben heute mehrere neue interessante Projekte. 1 Produktprojekt, 1 Klima-Forschungsprojekt, 2 Kommunikationsprojekte und 1 Bildungsprojekt mit Ausstellung. Auf geht’s.

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1 OPEN SHELVE NODES

Open Shelve Nodes ist eine Lösung, mit der sich flexible Regale herstellen lassen. Die Lösung ist in verschiedenen Varianten umsetzbar von Holz über 3D-Druck bis zu hin zu Pappe. Ein guter Teil der Lösungen ist fertig entwickelt und kann bereits heruntergeladen werden. Der Rest wird Stück für Stück in einem offenen Prozess mit euch entwickelt. Macht mit!

Link → https://mifactori.de/open-shelve-nodes/

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2 OPEN FACTORY

Unsere wöchentlichen Live-Streams aus der Werkstatt funktionieren und werden nach der Sommerpause fortgesetzt. Mit den Streams haben wir eine elegante Methode gefunden, Open Design- & Open-Hardware-Projekte zu dokumentieren! Dazu ein andermal mehr. Aber wer sich durchs Archiv klickt, ahnt schon, wie und warum.

Link → https://mifactori.de/glaeserne-fabrik/

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3 DIY CARBON CAPTURE PROJECT

Bild für das DIY Carbon Capture Project - "Can you catch it?"

Im Frühjahr hatte Mifactori zwei Praktikanten, die die Möglichkeit einer DIY Carbon Capture (Eigenbau CO2-Sammelanlage) erforscht haben. Die Ergebnisse dieser Forschung sind anschlussfähig aufbereitet auf unserer Webseite.

Link → https://mifactori.de/diy-carbon-capture-project/

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4 BAUHAUS KLIMAFABRIK – ABSCHLUSS-AUSSTELLUNG

Unser Designentwicklungsprojekt und zugleich Bildungsprojekt „Bauhaus Klimafabrik 1.0“ ist abgeschlossen. Die Abschlussausstellung dazu steht aktuell im Haus der Statistik in Berlin Mitte. Alle Ergebnisse und die Methode dieses Projektes sind auf unserer Webseite zu finden. Das Projekt und die gesamte Idee dahinter sind faszinierend und ein großer Erfolg. Wir sind bereits auf der Suche nach einer Gelegenheit für Version 2.0. Ideen dafür? Meldet euch.

Link Projekt → https://mifactori.de/bauhaus-klimafabrik/

Link Ausstellung → https://mifactori.de/bk-ausstellung/

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5 LICENSING OPEN SOURCE-HARDWARE RIGHT – MEME CAMPAIGN

Im März haben wir eine kleine Kampagne gestartet zum Problem der Lizenzierung von Open Source-Hardware. Die wird nämlich leider oft falsch verstanden, wodurch das ganze Feld in seiner Entwicklung aufgehalten wird. Im Zentrum der Kampagne stehen selbstgebaute Memes, die ihr gern teilen dürft, wann immer ihr die Gelegenheit dafür findet. Lasst uns gemeinsam aufräumen!

Link → https://mifactori.de/open-hardware-license-campaign/

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6 MEHR

Wie immer gibt es mehr. Wir haben in den letzten Wochen eine ganze Reihe von Prototypen entwickelt und dokumentiert. Wir werden sie den Sommer über Stück für Stück veröffentlichen. Folgt uns auf Social Media. Wir haben sogar einen TikTok-Kanal jetzt.

Link → https://www.tiktok.com/@mifactori

See you there.

Einen schönen Sommer für euch alle!

Lars, Juni 2021

Noch nicht auf dem Newsletter? SignUp hier → http://eepurl.com/gfjH91

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English Version

Hello,

we hope you are all well. Today we have several new interesting projects for you. 1 product project, 1 climate research project, 2 communication projects and 1 educational project including an exhibition. Let’s get right into it.

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1 OPEN SHELVE NODES

Open Shelve Nodes is a solution to create shelves. The solution can be implemented in different variants from wood to 3D printing to cardboard. A good part of the solutions is fully developed and can already be downloaded. The rest will be developed step by step in an open process together with you. Join it!

Link → https://mifactori.de/open-shelve-nodes/

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2 OPEN FACTORY

Our weekly live streams from the workshop work well and will continue after the summer break. With the streams we have found an elegant way to document open design & open hardware projects. More on that soon. But if you look click through archive you’ll get an idea how and why.

Link → https://mifactori.de/glaeserne-fabrik/

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3 DIY CARBON CAPTURE PROJECT

Image for the DIY Carbon Capture Project – „Can you catch it?“

In spring Mifactori had two interns who researched the possibility of a DIY carbon capture solution. The results of this research are available to build upon on our website.

Link → https://mifactori.de/diy-carbon-capture-project/

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4 BAUHAUS KLIMAFABRIK – FINAL EXHIBITION

Our design development project and education project “Bauhaus Klimafabrik 1.0” has been completed. The final exhibition is currently on display at Haus der Statistik in Berlin Mitte. All results and the method of this project can be found on our website. The project and the whole idea of it is fascinating and a great success. We are already looking for an opportunity for version 2.0. Ideas for it? Get in touch.

Link project → https://mifactori.de/bauhaus-klimafabrik/

Link exhibition → https://mifactori.de/bk-ausstellung/

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5 LICENSING OPEN SOURCE-HARDWARE RIGHT – MEME CAMPAIGN

In March we started a small campaign on the problem of licensing open source hardware. Unfortunately licensing is often misunderstood which slows down the entire field in its development. The campaign shares self-made memes, which you are welcome to share whenever you have the opportunity. Let’s clean up together!

Link → https://mifactori.de/open-hardware-license-campaign/

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6 MORE

As always, there is more. We have developed and documented a number of prototypes over the past few weeks. We’ll publish them bit by bit over the summer. Follow us on social media. We even have even a TikTok channel now.

Link → https://www.tiktok.com/@mifactori

See you there.

Have a nice summer to all of you!

Lars, June 2021

Not on the newsletterSignUp here → http://eepurl.com/gfjH91

Why „Open Source“ Circular Economy

Log

Link

opencircularity.info/osce

[ o°]


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Open Source

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A quick look at the definition of open source hardware.

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”Open Source Hardware …

is hardware whose design is made publicly available so that anyone can study, modify, distribute, make, and sell the design or hardware based on that design.

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↑ The highlighted words are the 4 freedoms of Open Source. And look. It is verbs. It is about doing things. Or about enabling people to do practical creative things with objects.

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Circular Economy

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Let’s ask Wikipedia for a quick definition:

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„Circular systems…

employ reuse, sharing, repair, refurbishment, remanufacturing and recycling to create a closed-loop system.“

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↑ The highlighted words are also verbs! The circular economy is about doing things with things – differently! it wants to enable people to do all kinds of practical things with objects.

So. Like Open Source it is an idea about human interaction with products. The question is, how close are they?

Question → Look at the juxtaposition of the Open Source actions and the Circular Economy actions. Do you see where they are the same, where they support or complement each other? Can you draw connections?

(…)

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Open Source


study

modify

distribute

make

sell

Circular Economy


reuse

sharing

repair

refurbishment

remanufacturing

recycling

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Ok. That is pretty interesting.

It looks like at least theoretically they can support and elevate each other! 

But what about design? If you have heard about the circular economy you know that it is mostly about HOW to design things. The design of a product can make circular practices such as repair or recycling easy or impossible.

The question is: Does open hardware has anything to say about how a design should be made too? Yes. It has!

If you read on in the the definition of open source hardware you’ll find this:

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”… Ideally, open source hardware uses readily-available components and materials, standard processes, open infrastructure, unrestricted content, and open-source design tools to maximize the ability of individuals to make and use hardware.”

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What is this? It is design guidelines that want to make it as easy as possible to physically recreate a hardware object in different locations. Because if open hardware want’s to leverage some of the things that make open source software so great and successful it needs to be easy to manufacture on sight. Software you download install and run. But hardware?

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This is how ’shipping‘ software works, but not hardware. 

The difference between software and hardware is striking. Computers are the same everywhere in the world. The same basic general purpose machine. So you can download Open Source Software from the other side of the globe and start using it and maybe contributing to it within minutes on your local machine. The computer it runs on is already built. With hardware it is different. You can only download the design files for a tractor. But the complex and expensive translation into atoms is still ahead of you.

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Here is → an extended list of differences between hardware and software. If you are excited about open hardware and the idea to make it as big as open source software the list will make you pretty humble. It shows why it is hard for open hardware to activate the same effects that make open source software work so well. And this is mostly because software is a file that is easy to copy. Hardware is not.

So open hardware ideally makes an effort in the design to be easy to make. Make the translation into atoms quick, cheap and easy.

The question is: Are things that are easy and cheap to make also easy to repair, reuse, refurbish and recycle? Do the design ideals open hardware and design ideals of circularity have anything to say to each other?

Let’s compare them?

Question → Look at the juxtaposition of the Open Source Hardware and the Circular Economy design recommendations. Do you see examples where they are the same, where they support or complement each other?

//

Open Source

Design …


with

readily-available components and materials

standard processes

open infrastructure

unrestricted content

open-source design tools

Circular Economy

Design… 


for

standardization & compatibility

ease of maintenance & repair

upgradability & adaptability

dis- and reassembly

recycling

local materials

simple

modular

product attachment & trust

durability

(6 of those were taken from Conny Bakkers Book „Products that last“)

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Yes. If you look careful into this you’ll see that in some parts they basically ask for the same thing and in other parts they complement and potentially elevate each other – give each other hints how to achieve their design ideals even better.
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What does this mean?

It could mean, that when you combine the worlds of open source hardware and circular economy to an „open source circular economy“ you might end up with design objects that are more open than the open hardware definition is able to describe right now and more circular than the current status of our circular design principles is able to describe right now.

At least in theory – on this level of abstraction.

More depth please …

More hands on …

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But I am a designer. I like theory. But enjoy hands on stuff too.

So starting from the level of abstraction above our design studio → Mifactori – explores the combination of Open Source and Circularity for many years now. And we were always looking for descriptions that had the „open source circular economy“ idea in its core but where a bit more instructive for real hands on design work.

And we ended up with an article and 9 strategies. How to make Open Circular Design? If we still have time, I can go through them and show examples. If not, I invite you to read the article and click through the design examples on our website.

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Visual from our article: What Is Open Circular Design?

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Surviving…

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… climate change?
 Which city is smarter? The „smart city“ with street lights that are technically sophisticated and networked? Or the city with open documented, accessible, easy to understand street lights? When a storm hits the city infrastructure – which lamps are easier to repair locally? When the coastline moves – which lamps are easier to dismantle, take away and put up in another region? Openness helps us to adapt!

→ This is why we study Open Hardware (Business Models) and Design for Open Source in this course.

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Thank you

I look forward to the discussion. You can find and follow my and Mifactori’s work here

The Open Circularity Newsletter ヽ(^.^)ノ

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one more time the link to this page:

opencircularity.info/osce

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